Die Kunst des Zusammenlebens

  • Mittwoch, 29. Juni 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. Juni 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. Juni 2016, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 30. Juni 2016, 11:00 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 1. Juli 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 1. Juli 2016, 9:50 Uhr, SRF info
    • Freitag, 1. Juli 2016, 11:30 Uhr, SRF info
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    • Freitag, 1. Juli 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 2. Juli 2016, 10:00 Uhr, SRF info
    • Samstag, 2. Juli 2016, 11:45 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 3. Juli 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 3. Juli 2016, 11:00 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 3. Juli 2016, 13:00 Uhr, SRF info

Viele wollen in der Stadt wohnen, nur wenige vermögen es. Was bedeutet das? «Kulturplatz» beleuchtet Formen des Miteinanders. Wie funktioniert eine Wohnbaugenossenschaft? Wie die Beziehung der Menschen zu Katzen? Und warum fördert Aktmalerei gegenseitiges Verständnis? Seelenstriptease ist erwünscht.

Beiträge

  • Die Stadt - der sündhaft teure Sehnsuchtsort

    Wohnen in Zürich heisst: Wohnen in einer der teuersten Städte der Welt - aber auch in einer Umgebung mit hoher Lebensqualität. Gäbe es nur den freien Markt, dann wäre Wohnen hier unerschwinglich. Der grosse Anteil an Genossenschaftswohnungen und der Auftrag des Zürcher Stimmvolks, gemeinnütziges Wohnen zu fördern, sind da mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Dennoch stellt sich die Frage: Wer kann sich Wohnen in einer Stadt wie Zürich noch leisten?

    Eduard Erne

  • Kampf gegen die Wohnungsnot

    «Sparsamkeit, Reinlichkeit und Ordnung» - dazu sollten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner von Arbeitersiedlungen Mitte des 19. Jahrhunderts erzogen werden. Doch vor allem ging es damals um das, was auch heute noch bei Wohnbaugenossenschaften im Zentrum steht: bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. In diesen Tagen feiert die mit Abstand grösste der Schweiz, die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), ihr 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum bietet Gelegenheit, in die wechselvolle Geschichte der hiesigen Genossenschaftsbewegung einzutauchen, die sich auch in stürmischen Zeiten bewähren musste.

    Kim Laura Kühne, Uta Kenter

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  • Keine Frage für die Katz

    Sie ist das Lieblingshaustier von Herrn und Frau Schweizer - die Katze. Nur: Beruht die Liebe auch auf Gegenseitigkeit? Diese Frage existiert wohl schon, seit es ein gemeinsames Leben von Mensch und Büsi gibt, also seit ein paar tausend Jahren. Was sagt sie über Halterinnen und Halter aus? Und was über das Tier? Können und wollen Katzen sich emotional an Menschen binden? Oder umgarnen sie diese nur wegen des Futters? Die Journalistin Birgit Schmid hat in Buchform alles zusammengetragen, was es darüber zu wissen gilt. In «Kulturplatz» schildert die Katzenfreundin ihre Erkenntnisse.

    Pascal Derungs

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  • Nackt für mehr Toleranz

    «Es geht mir beim Malen nicht um Voyeurismus, sondern um die Begegnung, ums Menschsein.» Das sagt der israelisch-schweizerische Künstler Daniel Eisenhut. In seinen Werken malt er an gegen gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen und für ein vorurteilsloses Miteinander - nun auch im Rahmen der Manifesta. Für sein neuestes Projekt «tout nu» porträtiert er Zürcherinnen und Zürcher, die nichts als eine Sonnenbrille tragen. Diesen Ganzkörperakt kreiert Eisenhut als Liveperformance in einer Zürcher Galerie fortlaufend bis zum 2. Juli. «Kulturplatz» durfte ihm dabei über die Schulter schauen.

    Sandra Steffan

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