Die neue Verteufelung der Homosexualität

  • Mittwoch, 7. Mai 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 7. Mai 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 8. Mai 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 8. Mai 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 9. Mai 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Mai 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Mai 2014, 11:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Mai 2014, 12:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 11. Mai 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 11. Mai 2014, 15:05 Uhr, SRF info

In vielen Ländern Afrikas wird Homosexualität schwer bestraft, mancherorts gar mit dem Tod. Aber auch in Europa erleben Schwule und Lesben vermehrt wieder Anfeindungen und Diskriminierung. «Kulturplatz» sondiert das Konfliktfeld zwischen sexueller Selbstbestimmung und moralischem Traditionalismus.

Beiträge

  • Afrikanischer Feldzug gegen die gleichgeschlechtliche Liebe

    Besonders schwer haben es Schwule und Lesben in Afrika. In vielen Ländern ist Homosexualität strafbar, in einigen droht sogar die Todesstrafe. Anfang dieses Jahres verschärfte auch Uganda seine Gesetze. Der Dokumentarfilm «God Loves Uganda» des US-Amerikaners Roger Ross Williams entlarvt die Pfingstkirchenbewegung als treibende Kraft hinter der Schwulenhetze. Doch die grassierende Homophobie hat nicht nur religiöse Hintergründe. Trotz massivster Gefährdung formiert sich jetzt ein erster Widerstand von direkt Betroffenen.

    Méline Sieber, Nicole Salathé

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  • «Der Kreis»: eine Geschichte der homosexuellen Emanzipation

    Mitten im Zweiten Weltkrieg, als die Nazis rundherum Schwule wie Schwerverbrecher behandelten, gab sich die Schweiz ein liberales Gesetz. Zürich entwickelte sich zur Hochburg gleichgeschlechtlicher Liebe. Das verschworene Netzwerk «Der Kreis» und seine legendären Bälle im Theater Neumarkt boten eine Heimat für Homosexuelle aus aller Welt – bis die Stimmung in den 60er-Jahren kippte und erneut behördliche Repression einsetzte. «Kulturplatz» trifft zwei Zeitzeugen, die das Lieben in schwierigen Zeiten miterlebt haben.

    Lisa Röösli

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  • Tschaikowskis «Schwanensee» als Schwulendrama inszeniert

    Südafrika war das erste afrikanische Land, das 2006 die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte. Doch im Alltag erleben Lesben und Schwule nach wie vor viel Diskriminierung und Gewalt. Die Tänzerin und Choreographin Dada Masìlo aus Soweto stemmt sich dagegen, mit einer phantasiereichen Neuversion von Tschaikowskis Klassiker «Schwanensee». Anstelle von heterosexueller Verzauberung geht es um homosexuelle Emanzipation. Jetzt tourt die engagierte Kämpferin mit ihrem Plädoyer für Toleranz und Liebe durch die Schweiz.

    Nicole Salathé

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  • Gurlitts Vermächtnis – der Kunstskandal der Nachkriegsgeschichte

    Nichts liebte Cornelius Gurlitt mehr als die weit über tausend Gemälde, die ihm sein Vater hinterlassen hatte. Dass ein Grossteil davon durch die Nazis geraubt worden war, hat ihn nie gekümmert. Sein Tod entfacht nun die Debatte um den Umgang mit Raubkunst und ihrer Rückgabe neu und in aller Intensität.

    Meili Dschen, Stefan Zucker