Die Risiken und Nebenwirkungen der Kunst

  • Mittwoch, 8. Juni 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 8. Juni 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 9. Juni 2016, 6:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 9. Juni 2016, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 10. Juni 2016, 12:50 Uhr, SRF info
    • Freitag, 10. Juni 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 11. Juni 2016, 10:00 Uhr, SRF info
    • Samstag, 11. Juni 2016, 11:45 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 6:35 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 7:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 8:45 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 12. Juni 2016, 15:05 Uhr, SRF info

Künstler leben gefährlich: als Zielscheibe von Unrechtsregimes, durch waghalsige Akrobatik oder schlicht weil ein Flop die Karriere bedroht. Aber auch Kunstliebhaber müssen mit Nebenwirkungen rechnen. «Kulturplatz» setzt sich Risiken aus - als Gast von Karl's kühner Gassenschau.

Beiträge

  • Gefährliches Spektakel

    Es begann vor über 30 Jahren mit einem kleinen Strassentheater. Heute ist Karl's kühne Gassenschau eine Riesenshow, die physikalische Grenzen auslotet. Dazwischen liegen zahlreiche Erfolge. Doch diese Popularität hat ihren Preis. Wie gehen die Akteurinnen und Akteure mit der Erwartungshaltung um, spektakulär sein zu müssen? Welche Risiken sind sie bereit einzugehen? Und wo lauert die Gefahr der Überforderung? Ein Besuch bei den Wagemutigen - kurz vor der Premiere ihres neuen Stücks «Sektor 1».

    Eduard Erne

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  • Die Angst des Künstlers vor dem Scheitern

    Scheitern gehört zum Leben. Alle fielen zuerst viele Male auf die Nase, bevor sie auf zwei Beinen stehen und gehen konnten. Fehltritte sind also nur allzu menschlich - oder sollten es zumindest sein. Doch in der leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft der Gegenwart ist Scheitern oft ein Tabu. Dabei setzen sich gerade Bühnenkünstler diesem Risiko pausenlos aus: Sie machen sich von der Gunst des Publikums und der Kritikerschaft abhängig. Prominente Schweizer Kunstschaffende bieten Einblick in ihr Inneres.

    Nicole Salathé

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  • Das Leben als Drahtseilakt zwischen Krieg und Bühne

    Der Syrer Omar Abusaada ist ein international gefragter Theaterregisseur. In seinem neuen Stück «Während ich wartete» thematisiert er die Verhältnisse in seiner Heimat, den komatösen Stillstand in Damaskus in Zeiten eines Krieges, dessen Ende nicht in Sicht ist. Mit dieser Inszenierung, die beim Theaterspektakel in Zürich und am Theaterfestival in Basel zu sehen sein wird, riskiert Abusaada viel - zumal er aus dem Ausland immer wieder nach Damaskus zurückkehrt. Allerdings: Dort will und kann er nicht arbeiten. Das Leben wird so zum Drahtseilakt.

    Eduard Erne

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  • Kultur gefährdet Ihre Gesundheit!

    «Kunscht isch geng es Risiko», wusste schon Mani Matter. Die Zeile aus seinem Lied «Eskimo» trifft auch auf Kulturkonsumentinnen und -konsumenten zu. Als solche nimmt man mannigfaltige Gefahren in Kauf - ob sie nun handfester Natur sind wie bei Grossanlässen oder eher auf der feinstofflichen Ebene lauern, wenn es um schlechten Geschmack, Jugendschutz oder falsche mediale Vorbilder geht. So oder so gilt: Kultur kann unsere Gesundheit gefährden. Her damit!

    Richard Herold