Ein Hoch auf die Gastfreundschaft

  • Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:35 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:35 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 8. Oktober 2015, 6:10 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 8. Oktober 2015, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 12:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 11. Oktober 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 11. Oktober 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Gastfreundschaft ist ein wunderbarer Begriff, er weckt Assoziationen wie grossherzig, positiv, verbindend. Doch was geschieht, wenn die Gastfreundschaft zum Geschäft wird? Nina Mavis Brunner ist Gast an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. Hier wird professionelle Gastfreundschaft gelehrt.

Beiträge

  • Das Kreuz mit der Willkommenskultur

    Willkommenskultur ist das Wort der Stunde. Es meint Solidarität, Mitgefühl und Gastfreundschaft. Die deutschen Nachbarn zeigen, wie schnelle und unkomplizierte Hilfe in Zeiten der Flüchtlingsströme geht und wo sie an Grenzen stösst. «Kulturplatz» fragt, wie es um die Willkommenskultur in der Schweiz steht und ob die aktuellen Solidaritätsaktionen die Politik nachhaltig beeinflussen können.

    Nino Gadient

  • Josef Schovanec, der Besucher aus einer andern Welt

    Er sei nur zu Besuch in der «normalen» Gesellschaft. Das sagt Josef Schovanec. Der 34-jährige Autist, der mit acht einen Vortrag über Astronomie halten konnte, aber nicht in der Lage war, ein zwischenmenschliches Gespräch zu führen, ist Doktor der Philosophie, Autor, Linguist und Weltreisender. In seinem Buch «Durch den Wind» erzählt der unerbittliche Beobachter und Savant mit Asperger-Syndrom erstaunlich humorvoll von seinem Leben, seinen Erfahrungen und seiner Sicht auf die Welt.

    Nicole Salathé

    Mehr zum Thema

  • Meral Kureyshis Leben als Flüchtlingskind in der Schweiz

    Wie sieht es im Innern von Asylsuchenden aus? Was bewegt sie, wovon träumen sie, wie viel Vergangenheit kommt mit in die neue Schweizer Heimat? Fragen dieser Art beantwortet die Autorin Meral Kureyshi auf literarische Weise in ihrem ersten Buch «Elefanten im Garten». Kureyshi floh mit ihrer Familie 1992 aus Kosovo in die Schweiz. Ihr Roman erzählt von einer jungen Frau, die in einer Lebenskrise zwischen alter und neuer Heimat nach kleinen und grossen emotionalen Mosaikstücken ihres Lebens sucht, und ist nominiert für den Schweizer Buchpreis.

    Sebastian Günther

    Mehr zum Thema

  • Der Dokumentarfilm «The Visit» nimmt den Gastgeber ins Visier

    Ausserirdische Lebewesen landen auf dem Planeten Erde, ein altbekannter Stoff für einen Science-Fiction-Film. Doch der dänische Regisseur Michael Madsen hat einen Dokumentarfilm daraus gemacht. Mit Experten aus Wissenschaft und Politik spielt er dieses Szenario durch. Er zeigt, welche Hebel in Gang gesetzt werden, wenn tatsächlich Ausserirdische kommen. «The Visit» entwickelt sich schnell zur Parabel: Durch die fremden Besucher lernt das Publikum vor allem den Gastgeber kennen, den Menschen und seinen Umgang mit dem Fremden.

    Stephanie Elmer

    Mehr zum Thema

  • Zum Tode von Henning Mankell

    Aus aktuellem Anlass eine kleine Hommage an den grossen Schriftsteller und engagierten Weltbürger: Henning Mankell, berühmt geworden mit seinen Kriminalromanen mit Kurt Wallander, fand in Afrika seine zweite Wahlheimat. In Maputo, Mosambik, leitete er ein Theater. Mankell war in Afrika mehr als nur Besucher.

    Uta Kenter

    Mehr zum Thema