Eva Wannenmacher unterwegs mit dem Wanderschäfer

Es bimmelt, es bellt, es blökt. Die winterliche Schafwanderung ist ein sinnliches Erlebnis mit einer langen Tradition. Doch mit Romantik hat sie wenig zu tun. Eva Wannenmacher schliesst sich den Nomaden an und beobachtet ein klein wenig Idylle, aber vor allem viel harte Arbeit.

Beiträge

  • Das religiöse Gesicht der ägyptischen Revolution

    Die Choreographin Karima Mansour stand ganz an der Front, als vor knapp zwei Jahren die Revolution in Ägypten ausbrach. Sie erzählte «Kulturplatz» damals von ihrer Wut, ihren Enttäuschungen und ihren Hoffnungen. Und jetzt? Was ist noch übrig von der Aufbruchsstimmung, sind die Hoffnungen ganz verschwunden oder gibt es gar Grund für neue? «Kulturplatz» trifft die Aktivistin wieder, und sie steht auch diesmal auf dem Tahrir-Platz.

  • «Hiver nomade»: Die Sehnsucht nach dem einfachen Leben

    Zwei Menschen, drei Esel, fünf Hunde, 800 Schafe und ein entbehrungsreiches Leben. Die winterliche Schafwanderung, die der Westschweizer Film «Hiver nomade» dokumentiert, will nicht mehr so recht passen in unsere schnelle Welt. Doch der Film zieht die Menschen scharenweise ins Kino und wurde eben mit dem Preis für den besten europäischen Dokumentarfilm ausgezeichnet. Der Erfolg von Filmen, die verschwindende Lebensformen zeigen, hat Tradition in der Schweiz.

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  • Die neue Leichtigkeit der Sophie Hunger

    Sophie Hunger ist eine der erfolgreichsten Schweizer Musikerinnen im Ausland. Ihr viertes Album «The Danger of Light» hat sie mit viel internationaler Hilfe aufgenommen und präsentiert es jetzt live von Montreal bis Sankt Gallen. «Kulturplatz» ist mit der als scheu geltenden Nomadin unterwegs und zeigt eine völlig neue Sophie Hunger.

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  • Wolf Haas, der Mann mit der unstillbaren Fabulierlust

    Der Österreicher Wolf Haas gilt seit seinen schrägen Krimis mit dem Detektiv Brenner als Kultautor. Nun verzückt er seine grosse Fangemeinde mit dem neuen Schelmenstück «Verteidigung der Missionarsstellung». Ein launiges Gespräch mit Wolf Haas in Wien über das Verlieben in Zeiten der Tierseuchen, über Anbagger-Sätze und ebensolche Buchtitel sowie den Autor als neidischen Beobachter seines Romanhelden.

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