Freunde fürs Leben

  • Mittwoch, 15. April 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 15. April 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 16. April 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 16. April 2015, 10:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 17. April 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 17. April 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 17. April 2015, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 17. April 2015, 12:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 17. April 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 19. April 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 19. April 2015, 15:05 Uhr, SRF info

«Kulturplatz» fragt nach dem heutigen Stellenwert der Freundschaft: Wird die Freundschaft wichtiger als die Liebe? Kann zwischen Feinden Freundschaft wachsen? Wie echt ist Freundschaft im Zeitalter der sozialen Medien? Eva Wannenmacher ist zu Gast im Atelier der Frauenband Les Reines Prochaines.

Beiträge

  • Freundschaft als Statussymbol – Was uns verbindet

    Freunde sind ein Statussymbol der heutigen Zeit. In den sozialen Medien gibt es «Freunde» per Knopfdruck. Die Werbung nutzt Freundschaft als verführerisches Motiv. Und die Wissenschaft entdeckt sie als elementares «soziales Gefühl», das den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen an Beziehungen am besten entspricht. Eine grosse Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden feiert nun den gestiegenen Stellenwert der Freundschaft.

    Nino Gadient

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  • «Alleine denken ist kriminell» – Frauenband Les Reines Prochaines

    Seit fast 30 Jahren hält die Basler Frauenband Les Reines Prochaines freundschaftlich zusammen. In ihrem «Königreich» regieren sie mit Witz, Scharfsinn und Poesie. Ihr zelebrierter Dilettantismus ist dabei längst legendär – ebenso ihr Hang, vor keiner Peinlichkeit zurückzuschrecken. Gerade sind sie dabei, ihr neues Programm zu erarbeiten: musikalisch und multimedial. «Kulturplatz» zeigt, wie das unermüdliche Kollektiv funktioniert.

    Nicole Salathé

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  • Unmögliche Freundschaft: Ein Roman verbindet Israel und Palästina

    Lizzy Doron ist jüdische Schriftstellerin. Ihr Freund ist palästinensischer Journalist. Beide wollen den Frieden. Doch sie wissen: Ihre Freundschaft ist zum Scheitern verurteilt. Dennoch versuchen sie ihre Vorurteile abzubauen, sich ihre gegenseitige Geschichte zu erzählen. Er besucht sie in ihrer schicken Wohnung in Tel Aviv. Sie geht nach Ostjerusalem ins Zentrum der Intifada. Es ist die Geschichte einer unmöglichen Freundschaft, die bis heute besteht.

    Stefan Zucker

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  • Kunst auf Vertrauensbasis – Das Zürcher Kollektiv U5

    U5 ist ein aufstrebendes Künstlerkollektiv aus Zürich. Den Namen haben sie in Anlehnung an ihr erstes Atelier gewählt. Hinter ihm lassen die vier Freunde bewusst und konsequent die eigenen Persönlichkeiten verschwinden. Seit acht Jahren machen sie Kunst miteinander – ausschliesslich. Symbiotisch arbeiten sie an Bildern, Skulpturen und Installationen. «Richtig» und «falsch» existieren nicht, nur der Zufall, das Unvorhersehbare. Und dieser ist zum eigenen Stil geworden.

    Stephanie Elmer

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  • Erinnerung an Günter Grass – und eine politische Freundschaft

    Als Literat war Günter Grass unangefochten einer der grossen deutschen Schriftsteller der Gegenwart. Als politischer Kopf jedoch umstritten. Sein spätes Geständnis, Ende des 2. Weltkriegs Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, seine Kritik an der Atommacht Israel machten viele Freunde zu Feinden. Freundschaftlich verbunden blieb Günter Grass aber mit Willy Brandt, zu dessen politischem Erfolg er als Wahlkämpfer beitrug. 300 Briefe zeugen davon – persönliche Dokumente einer Freundschaft.

    Eduard Erne

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