Im Nachgang zu den Anschlägen in Paris

  • Mittwoch, 25. November 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 25. November 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 26. November 2015, 6:10 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 26. November 2015, 10:50 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 27. November 2015, 8:25 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 29. November 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 29. November 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Das Trauma des Terrors überwinden, nicht kapitulieren vor dem Angriff auf Menschlichkeit, das ist das Gebot der Stunde. Wie schafft das der Zeichner Luz, der das Attentat auf Charlie Hebdo überlebt hat? Was kann der Theatermacher Milo Rau dazu beitragen? «Kulturplatz» mit Stimmen aus der Kulturwelt.

Beiträge

  • IS von innen - Jürgen Todenhöfer hält nichts von Kriegsrhetorik

    «Man kann seine Feinde nur besiegen, wenn man sie kennt», sagt der deutsche Expolitiker und Publizist Jürgen Todenhöfer. Im Sommer 2014 folgte er einer Einladung des IS und besuchte zehn Tage lang das Gebiet des «Kalifats». «Inside IS» heisst das daraus resultierende Buch. Todenhöfer gewährt darin nicht nur Einblick in die Welt und Denkweise der Islamisten, er prangert auch den Westen an, der durch den Irak-Feldzug für die Geburt des IS verantwortlich sei. Den Krieg gegen den Terrorismus, wie er jetzt proklamiert worden ist, hält er für einen unbrauchbaren Weg, mit dem IS fertig zu werden.

    Sibilla Semadeni

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  • Ausnahmezustand – Gila Lustiger zu Frankreichs Zerrissenheit

    Der Terror hat Frankreich in seinem Innersten getroffen. Die deutsche Schriftstellerin Gila Lustiger lebt seit fast dreissig Jahren in Paris, sie hat die französische Gesellschaft in ihren Büchern beschrieben, sie kennt deren Zerrissenheit. Für ihren neuesten Roman «Die Schuld der Anderen» hat sie über lange Zeit die trostlosen Vorstädte bereist und gesehen, wie verhängnisvoll sich Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung und Frustration auswirken können. «Kulturplatz» hat Gila Lustiger in Paris getroffen.

    Nino Gadient

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  • Weiterleben nach Charlie Hebdo - das Journal des Zeichners Luz

    «Eines Tages ist mir das Zeichnen abhandengekommen. Am selben Tag wie auch eine Handvoll teurer Freunde», schreibt der ehemalige «Charlie Hebdo»-Cartoonist Renald Luzier, genannt Luz, in seinem Album «Katharsis». Rein zufällig ist er am 7. Januar 2015 dem Massaker in der Redaktion entkommen, seither halten ihn Schock und Bitterkeit gefangen. Sein Buch, ein intimes und erschütterndes Protokoll, erzählt, wie sich Luz dieses Trauma von der Seele gezeichnet und wieder zurück ins Leben gefunden hat.

    Nicole Salathé

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  • Vaterlose Mörder - Milo Rau erforscht die Wurzeln des Salafismus

    «Was treibt Jugendliche, die hier geboren, die unter uns gross geworden sind, dazu, fortzugehen und an den Schrecken eines Bürgerkriegs teilzunehmen, der mit ihnen nichts zu tun hat?» Diese Frage hat sich der preisgekrönte Schweizer Theatermacher Milo Rau gestellt und dazu intensiv im belgischen Salafisten-Milieu recherchiert. Daraus ist 2014 das vielbeachtete Stück «Civil Wars» entstanden, das nun beklemmende Aktualität bekommen hat, stammen doch die Attentäter von Paris aus genau diesem Milieu.

    Eduard Erne

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