Kulturplatz aus der Sackmesserfabrik

Ein Wirtschaftswälzer versetzt die Welt in Aufregung: Autor Thomas Piketty befeuert die Debatte über Gerechtigkeit mit der These «Mit Arbeit wird keiner mehr reich. Und wer hat, dem wird gegeben». Ein «Kulturplatz» aus der Fabrik von Victorinox – mit Beiträgen zu Geld, Glück und Gerechtigkeit.

Beiträge

  • Thomas Pikettys Wirtschaftswälzer versetzt die Welt in Aufregung

    Selten hat ein Sachbuch so eingeschlagen. «Das Kapital im 21. Jahrhundert» des französischen Ökonomieprofessors Thomas Piketty hat die Debatte um das heutige Wirtschaftssystem neu belebt. «Wer hat, dem wird gegeben. Wenige Reiche werden immer reicher. Und das immer schneller»: Diese Diagnose verkauft sich in den USA, als wär es der neueste Thriller von Dan Brown. Pikettys Buch kündet von einer beunruhigenden ökonomischen Ungleichheit, die nicht zuletzt die Demokratie bedroht. Thomas Piketty: «Das Kapital im 21. Jahrhundert» erscheint im Oktober 2014 im Verlag C.H.Beck.

    Pascal Derungs

  • Weniger Profit – mehr Kultur

    Ein Kino in Zeiten der Kinokrise eröffnen oder ein altes Hotel in die Zukunft führen: Solche Unternehmen versprechen nicht primär grosse Rendite. Die Alternative Bank Schweiz fördert Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung. Sie orientiert sich dabei am Modell des Ökonomen Mohammad Yunus aus Bangladesch, der mit Mikrokrediten ein effizientes Mittel zur Armutsbekämpfung fand und dafür 2006 den Friedensnobelpreis erhielt. «Kulturplatz» über Alternativen zum gewinnmaximierten Wirtschaften.

    Sebastian Günther

  • Performance-Kunst als Gegentrend zum Kunstmarkt

    Die Performance ist die Kunstdisziplin der Stunde. Anders als Bilder oder Skulpturen erlaubt sie die Begegnung mit dem «Live Act» im Museum. Ihre Vergänglichkeit kann man auch als Versuch deuten, den Gesetzen des Kunstmarktes zu entkommen, der immer mehr zu einer Spielwiese reicher Sammlerinnen und Sammler geworden ist. Auch die Schweizerische Plastikausstellung in Biel/Bienne konfrontiert dieses Jahr die Stadt ausschliesslich mit lebendigen Kunstwerken.

    Stefan Zucker

    Mehr zum Thema

  • Macht Geld glücklich?

    Eine Studie der Credit Suisse bescheinigt den Schweizerinnen und Schweizern das grösste Pro-Kopf-Vermögen der Welt. Aber was bedeutet den Eidgenossen ihr Geld? Glauben sie, dass Geld der Schlüssel zum Glück sei? «Kulturplatz» hat sich auf den Strassen Zürichs umgehört.

    Christian Roman