Kulturplatz im Schweizerischen Nationalpark

  • Mittwoch, 6. August 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 6. August 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 7. August 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 7. August 2014, 10:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 8. August 2014, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 8. August 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 8. August 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 8. August 2014, 11:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 8. August 2014, 12:40 Uhr, SRF info
    • Samstag, 9. August 2014, 20:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 10. August 2014, 8:55 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 10. August 2014, 14:05 Uhr, SRF info

Der Nationalpark im Engadin erfüllt strengste internationale Schutznormen und gilt offiziell als Wildnisgebiet. Hier waltet die unberührte Natur. Der Mensch soll Respekt zeigen vor etwas, das ihm übergeordnet ist, so die offizielle Philosophie. «Kulturplatz» lotet diese ideellen Dimensionen aus.

Beiträge

  • Sankt Moritz hat seinen Charme dem Marketing geopfert

    Die Frage ist so alt wie der Ort selbst: Ist Sankt Moritz schön oder hässlich? Beides, sagen der Architekt Christoph Sauter und die Kulturwissenschaftlerin Cordula Seger. Die beiden haben eine Chronik der hochalpinen Stadt erstellt: «St. Moritz – Stadt im Dorf». Darin erzählen sie die Geschichte eines Ortes, der zur Marke «Top of the World» hochstilisiert wurde und dabei seine Seele verlor. «Kulturplatz» spaziert mit Christoph Sauter und Hanspeter Danuser, dem ehemaligen Kurdirektor und Initiator der Marke, durch den Ort und fragt: Ist Sankt Moritz architektonisch noch zu retten?

    Nino Gadient

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  • Sofi Oksanen stochert in der dunklen Geschichte Estlands

    Seit ihr Roman «Fegefeuer» in über dreissig Sprachen übersetzt und sie selbst mit Preisen überhäuft wurde, gilt Sofi Oksanen als wichtigste zeitgenössische Schriftstellerin Finnlands. Im August erscheint ihr neues Buch «Als die Tauben verschwanden», und wieder geht es um düstere Kapitel in der Geschichte Estlands, um Verrat und Kollaboration mit Nazis und Sowjets. «Kulturplatz» hat die Autorin, deren Mutter aus Estland stammt, auf einem Stadtrundgang durch Tallinn begleitet, an die Handlungsorte ihrer Geschichten.

    Christian Walther

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  • Amazon nimmt die Buchverlage in den Würgegriff

    Dem US-Online-Giganten Amazon scheint jedes Mittel recht zu sein, um seine Marktdominanz auszubauen: Verlage, die Amazon nicht die geforderten Megarabatte gewähren, riskieren, diskriminiert zu werden. Das gilt sogar bei Bestsellern. So liefert Amazon Spitzentitel wie die gedruckten Bände der Harry-Potter-Saga momentan nur stark verzögert aus. Auch Schweizer Verlage setzt Amazon so unter Druck. Das Unbehagen steigt, denn es gibt kaum Alternativen. Und Gegenwehr ist schwierig, denn auf das Geschäft mit Amazon kann heute niemand mehr verzichten.

    Richard Herold

  • Wahlschweizer: der rumänische Geiger Josef Gazsi

    Im Feld der klassischen Musik gibt es viele virtuose Geiger. Virtuosität ist auch in der Zigeunermusik gefragt. Und zusätzlich ein besonderes Einfühlungsvermögen, denn bis in die 1960er-Jahre gab es dafür keinerlei Noten. Josef Gazsi ist in beiden Welten zu Hause: Er entstammt einer Romafamilie und pflegt diese Musiktradition in seinem Ensemble «Gypsy & More». Zugleich ist er Geiger im Tonhalle-Orchester Zürich und spielt dort Klassisches nach Noten. Im kommunistischen Regime unter Nicolae Ceausescu aufgewachsen, schätzt er hierzulande die Freiheit – stört sich aber an der sozialen Kontrolle.

    Sebastian Günther

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