Kunst und Politik

Wie politisch soll und kann Kunst sein? «Kulturplatz» berichtet über Christoph Blochers Kunstsammlung, über Künstler als Politiker und die Kunstbiennale in Istanbul. Eva Wannenmacher meldet sich aus der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung Zürich, einer der bedeutendsten ihrer Art weltweit.

Beiträge

  • Blochers Bilder

    Christoph Blocher hat die SVP zur wählerstärksten Partei aufgebaut. Nun präsentiert der milliardenschwere Patriarch seine bedeutende Sammlung der Werke Hodlers und Ankers im Museum – in der heissen Phase des Wahlkampfs wurde sie eröffnet. Werden so die Werke dieser Schweizer Nationalmaler zu Sinnbildern einer politischen Haltung? Oder lässt sich Blochers Kunstgeschmack trennen vom Weltbild seiner Partei?

    Stefan Zucker

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  • Künstler als Politiker

    Mit der Wahlliste «Kunst + Politik» kandidierten im Kanton Zürich 35 Kulturschaffende für den Nationalrat. Gewählt wurde niemand – aber hat die Aktion deswegen ihr Ziel verfehlt? Braucht es überhaupt Kulturschaffende in der Politik, oder sollten sie vor allem durch ihre Kunst auf die Gesellschaft Einfluss nehmen? «Kulturplatz» hat drei Kandidierende vor und nach der Wahl mit diesen Fragen konfrontiert.

    Igor Basic, Lukas Keller

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  • Kunst am Brennpunkt

    Die Türkei befindet sich in politisch angespannter Situation: Neuwahlen, Kurdenfrage, Flüchtlingskrise, Armenienkonflikt. Präsident Erdogan geht mit seinen Kritikern unzimperlich um. Gleichzeitig findet mit der Istanbul Biennale eines der wichtigsten Kunstereignisse des Landes statt – mit betont politischem Ansatz. Wie frei können sich Künstler derzeit in der Türkei äussern? «Kulturplatz» fragt, wie sich der Kunstevent zur explosiven politischen Lage verhält.

    Nino Gadient

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  • Hassbriefe als Bühnenshow

    Rassistische Leserbriefe oder Hassmails gehören heute zum Alltag von Journalisten, besonders für jene, die nicht Meier oder Müller heissen, sondern Yücel oder Musharbash. Um nicht zu verzweifeln, hat eine Gruppe von Autoren aus diesen Leserbriefen eine Bühnenshow gemacht. «Hate Poetry» ist eine Veranstaltung, die absurd und komisch ist und bei der einem das Lachen immer wieder im Halse stecken bleibt. Auf ihrer ersten kleinen Tour durch die Schweiz war «Kulturplatz» dabei.

    Uta Kenter

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