Mit Eva Wannenmacher an den Bieler Fototagen

  • Mittwoch, 11. September 2013, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. September 2013, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 12. September 2013, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 12. September 2013, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 13. September 2013, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. September 2013, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. September 2013, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. September 2013, 12:25 Uhr, SRF info
    • Samstag, 14. September 2013, 20:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. September 2013, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. September 2013, 15:05 Uhr, SRF info

«Wendepunkte» sind das Leitmotiv der diesjährigen Fotoschau in Biel/Bienne. Eva Wannenmacher geht auf Entdeckungstour und trifft die Schweizer Künstlerin Ursula Biemann, die mit engagierten Videoarbeiten unter anderem über die Opfer der Globalisierung internationales Renommée erworben hat.

Beiträge

  • Bei Matthias Politycki verliert Europa den Kampf der Kulturen

    Eine wilde Allianz islamistisch-slawischer Krieger nimmt Europa in die Zange, in Hamburg tobt der Strassenkampf. Hilflos plant der Westen einen Gegenschlag auf ein heiliges Symbol der islamischen Welt, um diese im Herz zu treffen. Mit dieser Umkehrung der Terrorstrategie von 9/11 entwirft Matthias Politycki in seinem Roman ein beklemmendes Zukunftsszenario, das die Ohnmachtsgefühle im Angesicht antiwestlicher Aggressionen aufgreift und die umstrittene These vom «Kampf der Kulturen» plastisch erfahrbar macht. «Kulturplatz» hat den Autor zum Gespräch getroffen.

    Sebastian Günther

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  • Ursula Biemann zeigt mit Videopoesie menschliche Dramen

    Die Zürcher Künstlerin Ursula Biemann ist auf der ganzen Welt mit ihrer Kamera unterwegs. Mit ihrer Videokunst dokumentiert sie globale Entwicklungen wirtschaftlicher und politischer Natur und deren teils verheerende Auswirkungen auf Menschen und Gesellschaften. In ihrem neusten Film «Deep Weather» kontrastiert sie die Erschliessung gigantischer Schieferölvorkommen in Kanada mit dem verzweifelten Versuch der Bevölkerung in Bangladesh, dem bedrohlich ansteigenden Meeresspiegel mit Dammaufschüttungen Herr zu werden.

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  • Dimitris Michalakis profiliert sich als Fotochronist der Krisen

    Der griechische Fotograf Dimitris Michalakis fotografiert die Krise. Ob in Syrien, Uganda oder Griechenland. Er zeigt den einzelnen Menschen in der Strassenschlacht oder ein halb versunkendes Schiff an der heimatlichen Küste. Michalakis fotografiert die Krise anders als klassische Dokumentarreporter, seine Bilder machen gesellschaftliche und wirtschaftliche Schieflagen plastisch erfahrbar. In «Kulturplatz» erzählt er über seine persönliche Mission und wie er es verkraftet, dass die Krise auch sein Heimatland in den Würgegriff genommen hat.

    Nino Gadient, Wasiliki Goutziomitros

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  • Johnny Cash bleibt als Rebell der Country-Musik in Erinnerung

    Am 12. September vor zehn Jahren verstarb Johnny Cash, schon zu Lebzeiten eine Ikone der Musikgeschichte. Mit seinen legendären Konzerten in Strafanstalten für Schwerverbrecher erlangte er bereits Ende der 1960er-Jahre unsterblichen Ruhm. Wie kein Zweiter verkörperte der US-Country-Sänger und -Songschreiber bis ins hohe Alter das Idol des rebellischen Volkspoeten, der sich von keinem Establishment vereinnahmen liess. «Kulturplatz» hat in Nashville Weggefährten und den Sohn des Country-Anarchisten getroffen, um Erinnerungen an den «Man in Black» aufzufrischen.

    Arthur Honegger

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