Mit Eva Wannenmacher aus der Überbauung Telli in Aarau

Tür an Tür, Balkon an Balkon, fast 3000 Bewohnerinnen und Bewohner – in der Telli lebt man stadtnahe Verdichtung in Reinkultur. Eva Wannenmacher besucht die Grossüberbauung in Aarau, redet mit «Tellianern» über das Wohnen in der Dichte und fragt, wie man Privatsphäre und Gemeinschaftsleben vereint.

Beiträge

  • Wer wohnt da? Hinein ins Herzstück der Privatsphäre

    Ein Porsche an der Küchenbar. Ein Schlafzimmer mit dem Charme eines Operationssaals. Was sagen Wohnungseinrichtungen über ihre Bewohner aus? Eine Rubrik des NZZ-Folios gewährt seit Jahren einen Blick in fremde Räume sowie in die Seele und die Sehnsüchte ihrer Bewohner. Jetzt sind die gesammelten Reportagen als Buch erschienen: «Wer wohnt da?», herausgegeben von Gudrun Sachse und Heinz Unger bei Benteli. Aber wer öffnet schon gerne der Öffentlichkeit die Tür in sein Leben? «Kulturplatz» stellt sich dem Test.

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  • Das Ende der Intimsphäre

    Schlaf, Sex, Essen - es ist meist das ganz Alltägliche, Banale, das Menschen als privat betrachten. Doch was eben noch zur Intimsphäre gehörte, findet mithilfe der neuen Medien immer öfter den Weg in die Öffentlichkeit. Die um sich greifende Enthüllungskultur tut so, als hätte es Scham nie gegeben, als wäre die Privatsphäre ein Auslaufmodell. Die Ausstellung «Privat», Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main (bis 3. Februar 2013) führt drastisch vor Augen, wie weit fortgeschritten die Verwischung der Grenzen zwischen privat und öffentlich ist.

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  • Chilly Gonzales, der sympathische Grössenwahnsinnige

    Als ein Flüstern nach dem Schrei beschreibt der kanadische Musiker Chilly Gonzales sein neues Album «Solo Piano». Früher war er im Rap und Hip-hop zu Hause, galt als dickköpfig, verrückt und selbstbezogen. Nun ist er zu seinen Wurzeln zwischen Jazz und Klassik zurückgekehrt. Aber langweilig ist der exaltierte Extremkünstler deswegen nicht geworden. Er spielt den Unterhalter einfach am Klavier. Humorvoll, virtuos. Bild: (c) 2012 Alexandre Isard

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  • Stefan Bachmann, der US-Erfolgsautor aus Adliswil

    Ein Jungspund, der mit seiner ersten Buchveröffentlichung einen Bestseller landet - das kann ja einmal passieren. Aber der Adliswiler Stefan Bachmann mischt mit seinem Roman «The Peculiar» (Der Sonderling) nicht nur gerade den US-Büchermarkt auf, sondern komponiert auch Musik, die Preise einheimst. Der 19jährige Musikstudent mit US-Wurzeln verrät «Kulturplatz», was ihn inspiriert und antreibt.

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