Mit Eva Wannenmacher in einer ausgedienten Kirche

Das Gotteshaus als Hallenbad: vielleicht bald Realität in Zürich. Mangels Gläubigen gibt es keine Messen mehr in der Kirche Wollishofen. Wie andernorts auch berät die Gemeinde nun über eine Umnutzung. Eva Wannenmacher erkundet die sakralen Räumlichkeiten und stellt originelle Ideen vor.

Beiträge

  • Rolf Dobelli: woher der Kultkolumnist seine Weisheiten hat

    Er ist der Schweizer Erfolgsautor dieses Jahres: über 600 000 Mal hat Rolf Dobelli (links im Bild) seine Kolumnensammlungen «Die Kunst des klaren Denkens» und «Die Kunst des klugen Handelns» verkauft. Jetzt enthüllt der Kultkolumnist, wie er auf die Idee verfiel, sich den typischen Denkfehlern zu widmen, und woraus er seine Weisheiten schöpft. Zentral dabei ist sein exklusiver Debattierklub «Zurich.Minds», eine Art Think Tank aus Mitgliedern, die dem «Who Is Who» entsprungen scheinen. «Kulturplatz» war beim diesjährigen Treffen exklusiv dabei.

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  • Konvertiten: warum Menschen die Religion wechseln

    Die Religion wechselt man nicht wie sein Hemd. Trotz Glaubensfreiheit ist das Aus- und Eintreten in eine Religionsgemeinschaft ein einschneidender Vorgang: Man stellt die eigene Vergangenheit in Frage und brüskiert oft die Familie und das soziale Umfeld; man exponiert sich in einer unbekannten neuen Welt mit ihrer eigenen Tradition und Geschichte. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems beleuchtet die Geschichte der Konversion und ihre unterschiedlichen Motive anhand ausgewählter Einzelschicksale. «Kulturplatz» über eine heikle Glaubensfrage in Zeiten von Migration und Multikultur.

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  • Wiederaufbau: Was die neue Architektur in Tsunamigebieten taugt

    Die verheerende Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 jährt sich demnächst zum achten Mal. Der Schweizer Künstler Christoph Draeger hat mit seiner Partnerin Heidrun Holzfeind die fünf Gebiete bereist, die am stärksten getroffen wurden. Das Paar dokumentiert mit «Tsunami Architecture» filmisch wie fotografisch Häuser und Siedlungen, die im Zuge der Wiederaufbauhilfe entstanden sind. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen der Neubauten auf das Sozialleben. Und es zeigt sich, dass die gut gemeinten Gebäude den Menschen mancherorts das Leben mehr erschweren als erleichtern.

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  • Rebranding: wenn lieb gewordene Marken ändern

    Der Schokoriegel Twix hiess einmal Raider, die UBS hiess SBG, die Credit Suisse war die SKA, und jetzt steht für das ehemalige Radio DRS und das Fernsehen SF neu die Marke SRF. Das ganze heisst «Rebranding» und ist nicht ohne Tücken. Denn, wenn Marken ändern, droht oft Konfusion oder gar Ablehnung; die Adressaten akzeptieren solche Neuerungen nicht ohne weiteres. «Kulturplatz» schaut sich um in der Welt der Marken und nimmt die neuen Logos für Radio und Fernsehen unter die Lupe.