Obsessiv und visionär: Ein «Kulturplatz» aus Berlin

  • Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. Februar 2018, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 22. Februar 2018, 11:00 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 23. Februar 2018, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 23. Februar 2018, 9:25 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 25. Februar 2018, 14:55 Uhr, SRF info
    • Montag, 26. Februar 2018, 4:40 Uhr, SRF 1

Zwei obsessive Filmemacher teilen die Bühne der diesjährigen Berlinale: der Schweizer Markus Imhoof, dessen neuer Film vom Umgang Europas mit Flüchtlingen handelt. Und der US-Amerikaner Wes Anderson mit seinem Flair fürs Bunte und Schrille. «Kulturplatz» spricht mit ihnen über die Zukunft des Kinos.

Beiträge

  • Eldorado - Markus Imhoofs Suche nach der Würde des Menschen

    1981 wurde Markus Imhoof für «Das Boot ist voll», das den Umgang der Schweizer Behörden mit flüchtigen Juden im Zweiten Weltkrieg thematisiert, für den Oscar nominiert. «Heute», so Imhoof, «sind die Boote wirklich voll, geändert hat sich nichts.» Imhoofs neuer Film «Eldrorado», den er auf der Berlinale vorstellt, befasst sich erneut mit Flüchtlingen. Dieses Mal mit denen, die unter Lebensgefahr aus Afrika in überfüllten Booten versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, um nach Europa zu gelangen. Imhoofs Haltung zur europäischen Flüchtlingspolitik ist klar: Menschwürde ist darin ein rares Gut.

    Annette Scharnberg

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  • Wuffwuff oder wauwau? - so tickt Wes Anderson

    Kaum ein Kinokosmos ist detaillierter, modebewusster und liebevoller gestaltet als derjenige von Wes Anderson. Der texanische Autorenfilmer darf die Berlinale bereits zum zweiten Mal eröffnen. In diesem Jahr bringt er den Stop-Motion-Film «Isle of Dogs» mit, in dem Hunde um ihre Würde kämpfen. Von Kritikern gefeiert und der Branche hofiert, hat sich Anderson in Hollywood mit seiner Handschrift eine einzigartige Stellung erarbeitet. «Kulturplatz» hat den Regisseur in Zürich getroffen und mit ihm über das Leben von Hunden philosophiert.

    Selim Petersen

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  • Visionär - neue Technologien fordern die Filmemacher heraus

    Was ist die Zukunft des Films? Darüber diskutiert die Branche auf dem Filmmarkt der Berlinale. Im Zentrum stehen neue Technologien: Virtual Reality und künstliche Intelligenz. Beide stellen die Filmemacher vor Herausforderungen: Wie müssen Geschichten in einer virtuellen Welt, befreit vom Leinwandkorsett, erzählt werden? Und wer wird in Zukunft überhaupt der Autor einer Geschichte sein? Bereits jetzt analysiert künstliche Intelligenz Drehbücher - und versucht sich gar selbst als Verfasserin. Die Technologien stecken noch in den Kinderschuhen, doch sie setzen zum Sprung an.

    Sophie Käser