Ortswechsel und Zeitsprünge

  • Mittwoch, 10. Juni 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Juni 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 11. Juni 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 11. Juni 2015, 10:42 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 12. Juni 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 12. Juni 2015, 9:30 Uhr, SRF info
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    • Freitag, 12. Juni 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 14. Juni 2015, 6:36 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 14. Juni 2015, 7:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 14. Juni 2015, 8:44 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 14. Juni 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Wie Ort und Zeit sich ändern, spiegelt die Kultur: Europas soziale Vision droht zu scheitern - eine Kunstausstellung in Zürich. Warum sich die Autorin Xiaolu Guo von ihrer Heimat China lossagt. Und wie ein Tramdepot zur Theaterbühne wird. «Kulturplatz» untersucht die Dynamik von Ort und Zeit.

Beiträge

  • Europa - Die Zukunft der Geschichte

    Europa steckt in der Krise: Die Negativschlagzeilen reissen nicht ab. Putin betreibt Machtspiele, Griechenland droht zum wiederholten Mal der «Grexit», England überlegt sich den EU-Ausstieg, und die Solidarität unter den Ländern spielt bei der Aufnahme von Flüchtlingen nur begrenzt. Was ist bloss aus der Idee eines gemeinsamen Europas geworden? Und welche Rolle spielt dabei die Schweiz? Eine Ausstellung im Zürcher Kunsthaus sucht nach Antworten. Denn in der Kunstgeschichte wird deutlich, dass Gemeinsamkeit in der Vielfalt möglich ist. Kann die Kultur als Friedensstifterin funktionieren?

    Maren Adler

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  • «Victoria» - Ein Film, wie man ihn noch nie gesehen hat

    Es gibt Filme, die eine gute Geschichte haben, andere sind formal spannend, dritte überzeugen durch die Schauspieler. «Victoria» von Sebastian Schipper bringt alles mit. Er erzählt die Geschichte eines missglückten Bankraubs von vier Hobbyganoven und einer jungen Spanierin, gedreht in einer einzigen Einstellung - ohne Schnitt, ohne Distanz. Entstanden ist eine über zweistündige Achterbahnfahrt der Gefühle durch die Berliner Nacht, die den Akteuren viel Raum für Improvisation lässt - ein Favorit auf den deutschen Filmpreis.

    Richard Herold

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  • FFS - Wenn Zusammenarbeit (nicht) funktioniert

    Drei Jahrzehnte liegen zwischen den Bands Sparks und Franz Ferdinand. Das hat die exzentrischen Synthie-Pop-Musiker aus den Siebziger- und die Indie-Rocker aus den Nullerjahren nicht daran gehindert zusammenzuspannen. Daraus entstanden ist das Generationen und Kontinenten übergreifende Projekt FFS. Eineinhalb Jahre hatte der Mailverkehr gedauert, dann nahmen die «Urgesteine» aus Kalifornien und die «Jungspunde» aus Schottland in wenigen Tagen ein gemeinsames Album auf. Darauf behaupten sie: «Collaborations don't work» (Zusammenarbeit klappt nicht). Koketterie oder Erkenntnis?

    Stephanie Elmer

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  • Xiaolu Guo - Wie eine Exilantin in Buch und Film China verhandelt

    Xiaolu Guo - Wie eine Exilantin in Buch und Film China verhandelt

    Sie ist eine der interessantesten Stimmen des heutigen Chinas, die Schriftstellerin und Regisseurin Xiaolu Guo. Ihr vielfach preisgekröntes Werk spiegelt die Zerrissenheit des Landes zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der Unterdrückung individueller Freiheit. Das erlebte Guo selbst: Die aus einfachsten Verhältnissen stammende Absolventin der Pekinger Filmakademie musste ihre Heimat verlassen, weil man sie nicht mehr kritisch arbeiten liess. «Kulturplatz» besuchte sie an ihrem Wohnort in London, bevor sie in Kürze als «Writer in Residence» nach Zürich kommt.

    Meili Dschen

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