Russland

  • Mittwoch, 19. April 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. April 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. April 2017, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 20. April 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 21. April 2017, 8:25 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 23. April 2017, 10:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 23. April 2017, 12:00 Uhr, SRF info

Zum 100. Jahrestag der russischen Revolution befasst sich der «Kulturplatz» mit dem riesigen Land und seiner Kultur. Nina Mavis Brunner besucht die grosse Ausstellung «Die Revolution ist tot. Lang lebe die Revolution!» im Kunstmuseum Bern und dem Zentrum Paul Klee.

Beiträge

  • Sozialistischer Realismus – Vom Enthusiasmus zur Häme

    Das Kunstmuseum Bern zeichnet die Entwicklungslinien im Kunstschaffen des Sozialistischen Realismus nach, von den Anfängen vor 100 Jahren bis in die jüngste Zeit. Eindrücklich wird sichtbar, wie der Anspruch ideologischer Volkserziehung die bildende Kunst ihrer kreativen Freiheit beraubt und sie in eine ästhetische Sackgasse treibt, aus der sie sich letztlich nur mit ironisch-sarkastischen Gegenschlägen wieder zu befreien vermag. Ein Crashkurs mit Kathleen Bühler, der Kuratorin dieses Teils der Ausstellung.

    Pascal Derungs

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  • Der Schriftsteller mit der Kalaschnikov

    Zakhar Prilepin, geboren 1975 in Russland, ist Schriftsteller und Nationalist. Seit Kurzem kämpft er im Ukraine-Konflikt auf der Seite der pro-russischen Milizen. Die grossen Medien berichten darüber, Prilepin wird gefeiert. Macht Prilepin also für Putin Kriegspropaganda? Nein, sagt der Schweizer Russland-Experte Ulrich Schmid: Prilepin sei ein hervorragender Autor, radikal authentisch.

    Cornelius Janzen, Igor Basic

  • Die Nobelpreisträgerin auf dem Monte Verità

    Swetlana Alexijewitsch erhielt 2015 den Literaturnobelpreis. Vor kurzem war sie in der Schweiz, an den «eventi letterari» auf dem Monte Verità bei Ascona. Dort gab sie ein einziges Fernsehinterview. Debora Gabaglio von Radiotelevisione Svizzera RSI hatte die Gelegenheit mit Swetlana Alexijewitsch über Russland zu sprechen.

    Debora Gabaglio, Eduard Erne

  • Warum hat sich meine Mutter umgebracht?

    Jahrelang sucht die Schriftstellerin Natascha Wodin nach der Geschichte ihrer russisch-ukrainischen Mutter, die in den 50er Jahren aus ihrem Leben verschwand. Dann plötzlich findet sie Spuren. Sie sieht, wie die russische Revolution und der Zweite Weltkrieg ihrer Familie übel zugesetzt haben, sie wurden vertrieben, verschleppt, entrechtet. Für ihre Spurensuche «Sie kam aus Mariupol» wurde Natascha Wodin gerade eben mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet.

    Uta Kenter

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  • Putin und Erdogan – eine gefährliche Männerfreundschaft

    Wladimir Putin kann aufatmen: Sein engster Verbündeter, wie er ihn nennt, ist noch einmal davongekommen: Der türkische Präsident Erdogan hat am Sonntag das Referendum über die umstrittene Verfassungsreform knapp gewonnen. Worin liegt die Gemeinsamkeit der beiden – und worin ihre mögliche Gefahr, nicht nur in heimischen Gefilden, sondern in ganz Europa? «Kulturplatz» spricht mit der Zürcher Professorin für osteuropäische Geschichte, Nada Boškovska. Anmerkungen zu einer gefährlich engen Männerfreundschaft.

    Tilman Jens