Und was hat das mit mir zu tun?

  • Mittwoch, 16. März 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 16. März 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 17. März 2016, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 17. März 2016, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 18. März 2016, 8:35 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. März 2016, 9:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. März 2016, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. März 2016, 12:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. März 2016, 13:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. März 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 20. März 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 20. März 2016, 15:05 Uhr, SRF info

Die Geschichte meiner Grosstante. Der Anblick eines toten Flüchtlingskindes. Schmelzende Gletscher. «Kulturplatz» stellt die Frage: «Was hat das mit mir zu tun?» Ein «Kulturplatz» über Verpflichtungen, Bindungen und Engagement - und über die Kunst des Einmischens und Wegschauens.

Beiträge

  • Vom Einmischen und Wegschauen

    Welche Wirkung haben die globalen Geschehnisse auf den Alltag und welche Wirkung hat das Handeln eines Menschen auf die Welt? Was hat die Klimaerwärmung mit einer Person zu tun? Was haben Flüchtlinge mit einem zu tun? Allzu gerne neigen Menschen dazu zu denken: «Kann nicht gerade einmal ein anderer die Welt retten?» «Kulturplatz» wagt ein Experiment und konfrontiert Menschen auf der Strasse mit Bildern. Bilder vom Flüchtlingselend und Klimawandel und fragt: «Was hat das mit Ihnen zu tun?»

    Eduard Erne

  • «Und was hat das mit mir zu tun?»

    Der Zürcher Journalist Sacha Batthyany erfährt durch Zufall, dass seine Grosstante Margit von Batthyany kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs ein Massaker an 180 Juden gutgeheissen hat. Aufgeschreckt macht er sich daran, seine Familiengeschichte zu erforschen und der Frage nachzugehen: «Und was hat das mit mir zu tun?» Aus dieser Recherche ist ein grossartiges Buch entstanden. Batthyany erliegt nicht der Beschwichtigungsformel, die Geschichte doch in Ruhe zu lassen. Er stellt sich vielmehr immer wieder die Frage: «Wie prägen die Taten meiner Familie mein Leben?»

    Sandra Steffan

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  • Anleitung zur Revolution

    Kaum 40 Sekunden dauerte ihr Auftritt in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Doch was dann folgte, war harte Schule für die damals 22-jährige Künstlerin und Aktivistin Nadja Tolokonnikowa. Untersuchungshaft, Hungerstreik, zwei Jahre Straflager. Sie aber blieb kompromisslos, stand ein für die freie Meinungsäusserung und wurde als Kopf von Pussy Riot zu einem der bekanntesten Gesichter des politischen Widerstandes in Russland. Nach ihrer Freilassung wurde sie vor allem im Westen gefeiert und herumgereicht. Jetzt beschreibt sie in ihrem Buch «Anleitung für eine Revolution», wie alles anfing.

    Stefan Zucker

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  • Schmutziges Gold

    Es muss ja nicht gleich ein Golddepot bei der Bank sein: eine Uhr, etwas Schmuck, der Ehering - viele Menschen kommen mit Gold in Kontakt. Aber nur wenige wissen, womit man es beim gelb schimmernden Metall wirklich zu tun hat. Dabei sollte es alle etwas angehen. Das zeigt Daniel Schweizer mit seinem Dokumentarfilm «Dirty Gold War»: Im «Krieg um das dreckige Gold» geht es um Profitgier und Korruption, um Ausbeutung und Umweltzerstörung. Und dabei spielt die Schweiz eine grosse Rolle. Nicht zuletzt deshalb gehört die Dokumentation zu den Nominierten für den diesjährigen Schweizer Filmpreis.

    Pascal Derungs

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