Verlassene Orte

  • Mittwoch, 14. Oktober 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 14. Oktober 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. Oktober 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 15. Oktober 2015, 10:50 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 16. Oktober 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 16. Oktober 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 16. Oktober 2015, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 16. Oktober 2015, 12:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 16. Oktober 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 18. Oktober 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 18. Oktober 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Verlassene Orte haben Katastrophen erlebt, oder sie stehen für den Lauf der Zeit. Sie regen an, Vergängliches und Vergangenes zu bergen und zu entdecken. Nina Mavis Brunner besucht die 25-Seelen-Gemeinde Mulegns im Kanton Graubünden – ein Dorf, das vor einer unsicheren Zukunft steht.

Beiträge

  • Von Marmorera bis Tschernobyl

    In der Schweiz gibt es sie kaum, und wenn, dann liegen sie unter einem Stausee begraben: verlassene Orte, Marmorera beispielsweise. Doch wo Schlachten tobten oder ein AKW schmolz, dort finden sich Dörfer und Städte im fortgeschrittenen Stadium des Verfalls: Varosha, Verdun, Pripjat. Übrig bleiben Wölfe, Wildschweine, Insekten, viel Wald – und Erinnerungen.

    Christian Walther

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  • Verwelkte Landschaften – Zu Besuch in der ostdeutschen Provinz

    Zur deutschen Einheit 1990 versprach Helmut Kohl «blühende Landschaften» in Ostdeutschland. 25 Jahre später florieren zwar ostdeutsche Grossstädte wie Leipzig und Dresden. Viele ländliche Regionen Ostdeutschlands aber sind entleert und immer noch ohne Perspektive. Die Fotografin Stephanie Steinkopf erzählt in ihren Bildern die Geschichte ihres Heimatdorfs Letschin – am Beispiel einer Plattenbausiedlung mit dem kuriosen Namen «Manhattan».

    Julia Bendlin

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  • Erschütternd banal – Postkarten aus Auschwitz

    Die KZ-Gedenkstätte Auschwitz soll an Massenmord erinnern und zur Menschlichkeit mahnen. 7000 Menschen reisen täglich an. Manche verschicken verstörend banale Postkartengrüsse mit Abbildungen des ehemaligen Vernichtungslagers. Ein Kulturanthropologe hat Karten aus verschiedenen Jahrzehnten gesammelt und als Buch veröffentlicht. Das arglose Selfie einer jungen US-Amerikanerin aus Auschwitz – das im vergangenen Jahr Empörung auslöste – steht in einer langen Tradition.

    Richard Herold

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  • «Urban Exploration» – die Faszination verlassener Gebäude

    Überall auf der Welt gibt es Leute, die in leer stehende Gebäude eindringen, um sie zu fotografieren. Sie nehmen nichts mit ausser ihren Bildern. Sie hinterlassen nichts ausser ihren Fussspuren. «Urban Exploration» nennt sich diese Leidenschaft. «Kulturplatz» spürt diesem Reiz der verlassenen Orte nach: unterwegs mit dem Fotografen Stefan Flükiger, der sich seit sechs Jahren in der Schweizer «Urban Exploring»-Szene bewegt.

    Jara Helmi

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