Wer darf bleiben? «Kulturplatz» zur Flüchtlingsdebatte

  • Mittwoch, 24. August 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 24. August 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 25. August 2016, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 25. August 2016, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 26. August 2016, 8:35 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. August 2016, 9:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. August 2016, 11:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. August 2016, 12:24 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. August 2016, 13:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. August 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 28. August 2016, 8:40 Uhr, SRF info

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, suchen eine neue Heimat. Wer von ihnen etwa in Europa bleiben darf, das ist die grosse, kontroverse Frage. Sind es nur politisch Verfolgte, oder führen Armut und Klimawandel auch zu einem Bleiberecht? «Kulturplatz» sucht Antworten.

Beiträge

  • Tragödie und Dorfalltag: die Paralleluniversen auf Lampedusa

    Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi gewann mit «Fuocoammare» dieses Jahr den Goldenen Bären an der Berlinale. «Ich widme diesen Film den Menschen von Lampedusa, die ihr Herz den Menschen öffnen, die dort ankommen», sagte Rosi. Sein Film ist keine Anklage, aber ein klares politisches Signal. «Wir tragen alle Verantwortung», sagt Rosi. Was derzeit passiert, ist nach dem Holocaust eine der grössten Tragödien der Menschheit.»

    Lotar Schüler

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  • Die Lügenfabrik: Shumona Sinhas radikale Kritik am Asylsystem

    Nach acht Jahren Arbeit als Dolmetscherin für die Pariser Ausländerbehörde platzte der Schriftstellerin Shumona Sinha der Kragen: Sie schrieb den Roman «Erschlagt die Armen!», in dem sie einerseits mit ihren Landsleuten aus Bangladesch abrechnet, die sich politisches Asyl erschleichen wollen, anderseits aber das System kritisiert, das Asylsuchende zum Lügen zwingt – ein zorniges, kontroverses Buch, das Shumona Sinha ihre Stelle bei der Behörde kostete.

    Uta Kenter

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  • Unverstanden: Yosef Simseks schwieriger Weg zwischen den Kulturen

    Geboren wurde Yosef Simsek in Deutschland, doch sein türkischstämmiger Vater hatte nie aufgehört, ein muslimischer Patriarch zu sein. So schlug und schikanierte er den kleinen Yosef, weil dieser lieber mit Stofftieren spielte, als sich mit andern Knaben zu balgen. Nicht nur in der Familie, auch in der deutschen Gesellschaft war Yosef Simsek der unverstandene Aussenseiter. Aber damit nicht genug: Mit 14 Jahren wurde er mit seiner Familie aus Deutschland in die Türkei ausgewiesen. Seine Lebensgeschichte hat Simsek nun in einem Buch festgehalten.

    Pascal Derungs

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  • Vom Flüchtling zum Lehrling: Ali Heidari packt die Chance

    Er wolle ja nur endlich ein normales Leben führen, sagte der junge afghanische Flüchtling Ali Heidari, der in der «Kulturplatz»-Sendung vom 6. Januar 2016 porträtiert wurde. Das Hotelierehepaar Pedrazzetti vom Hotel Continental in Luzern wollte ihm diesen Wunsch ermöglichen und bot ihm eine Lehrstelle in ihrem Betrieb an. Wie aus einem Asylbewerber aus Afghanistan ein Kochlehrling in einem Viersternhotel wird, zeigt die erste Folge einer dreiteiligen «Kulturplatz»-Serie.

    Stefan Zucker

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