«84, Charing Cross Road » von Helene Hanff 1/3

Eine Freundschaft in Briefen. Sie liebte Bücher –vor allem schön gebundene und aufwändig gestaltete – über alles, aber kurz nach dem Zweiten Weltkrieg waren genau die in New York nur schwer zu kommen. So machte die Amerikanerin Helene Hanff eine Buchhandlung in Europa als Lieferanten ausfindig.

Englische, alte Bücher aneinandergereiht und aufeinandergestapelt.
Bildlegende: Auf der Suche nach Büchern stösst Helen Hanff auf ein Antiquariat in London. Imago/blickwinkel

Und so begann ein hinreißender Briefwechsel zwischen der spitzzüngigen Amerikanerin, die ihre Lektüre fortan per Post bestellte und ihrem englischen Antiquar - er sollte zwanzig Jahre dauern und die beiden Akteure schließlich weltberühmt machen. Die Drehbuchautorin Helen Hanff (1916-1997) gab dabei den Ton an und eroberte den schüchternen Antiquar nach und nach mit ihrer rauen Herzlichkeit. "Schicken Sie Dichter, die Liebe machen können, ohne zu sabbern."

Sprecher: Marion Martienzen, Wolf-Dietrich Sprenger, Ulrike Grote und Anna Sophie von Gayl - Aus dem Englischen von: Rainer Moritz - Produktion: Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002 - Dauer: 27

Redaktion: Susanne Janson