«Der Waschküchenschlüssel» von Hugo Loetscher 2/5

«Ob Heimat- oder Ordnungsliebe: Hugo Loetscher macht vor keinem helvetischen Heiligtum halt. Mit spitzer Feder und akrobatischen Gedankenspielen erzeugt der Autor einen Humor, der auch den Betroffenen ermöglicht mitzulachen». So beschrieb ein Rezensent die Wirkung der immer noch trefflichen Texte.

Hugo Lötscher
Bildlegende: Hugo Lötscher Keystone

Und der Diogenes Verlag, bei dem Loetschers Werke verlegt sind, umreisst das Typische seiner Schweiz-Erforschung so: «Immer sprengt Hugo Loetscher die Grenzen des Nationalen mit jener selbstverständlichen Weltläufigkeit, die ihn als Autor auszeichnete ob er über den Sprachkuchen schreibt, eine Flurbereinigung vornimmt oder sich die Frage stellt: Was, wenn der liebe Gott Schweizer wäre? In seinen 1983 erstmals erschienenen Kommentaren zur Schweiz erweist sich Loetscher als engagierter Spötter, der die Kunst beherrscht, die Tore zur schweizerischen Seele mit einem Waschküchenschlüssel zu öffnen.»

Es liest: Hugo Loetscher - Produktion: SRF 1988 - Dauer: 21‘

Die Stücke:
«Runde Welt und flächige Sprache» - wie sich geo-politische Verhältnisse in Sprache spiegeln

«Was ein schweizerischer Arbeiter zur Arbeit trägt» - von der richtigen Sprach-Tracht

Redaktion: Reto Ott