«Die Ballade vom traurigen Café» von Carson McCullers 4/7

Carson McCullers widmet sich in ihren Erzählungen den Menschen vom Rande der Gesellschaft. Die «Ballade» ist eine groteske Dreiecksgeschichte von Menschen, die sich nicht lieben können ohne sich weh zu tun.

Eine Frau sitzt an einem Tisch, auf dem eine Schreibmaschine steht. In der Hand hält sie eine Tasse und eine Zigarette.
Bildlegende: In «Die Ballade vom traurigen Café» beschreibt Carsen McCullers eine tragische Dreiecksgeschichte. Keystone

Das Geschehen - angesiedelt in der trägen Atmosphäre des amerikanischen Südens der 50erJahre - entwickelt einen schwermütigen, poetischen Sog, dem man sich nicht entziehen möchte.

Die amerikanische Schriftstellerin Carson McCullers (1917-1967) sorgte mit 23 Jahren durch ihren Debütroman «Das Herz ist ein einsamer Jäger» für Furore. In ihren Werken beweist sie sich als genaue Beobachterin, und widmete sich vor allem jenen Menschen, die irgendwie nicht dazugehören. Solchen, die es nicht einfach haben oder es nicht einfach nehmen.

Sprecherin: Renate Müller - Übersetzung: Elisabeth Schnack - Bearbeitung: Rainer Zur Linde - Produktion: SRF 1985 - Dauer: 23

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen steht Ihnen diese Folge der Lesung nur 7 Tage nach Ausstrahlung zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Susanne Heising