«Notabene 45. Ein Tagebuch» von Erich Kästner

März 1945: Erich Kästner flüchtet als vorgebliches Mitglied einer Filmtruppe in ein idyllisches Tiroler Dorf. Dort erlebt er das Kriegsende und kommentiert mit beissender Ironie, wie sich plötzlich alle an nichts mehr erinnern können (und wollen).

Erich Kästner im Porträt.
Bildlegende: In «Notabene 45. Ein Tagebuch» kommentiert Kästner das Kriegsende. Wikimedia / Materialscientist

«Tagebücher präsentieren gewesenes Präsens. Nicht als Bestandsaufnahme, sondern in Momentaufnahmen. Nicht im Überblick, sondern durch Einblicke. Tagebücher enthalten Anschauungsmaterial, Amateurfotos in Notizformat, Szenen, die der Zufall arrangierte, Schnappschüsse aus der Vergangenheit, als sie noch Gegenwart hiess.» (Erich Kästner)

Sprecher: Kurt Grünenfelder - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 28‘

Redaktion: Johannes Mayr