«Romeo und Julia auf dem Dorfe» von Gottfried Keller 4/6

Als Kinder spielten Vrenchen und Sali miteinander, während die Väter einträchtig ihre Äcker pflügten. Doch dann zerstört der Streit um ein verlassenes Stück Land die Freundschaft der beiden Familien. Jahre später sehen Vrenchen und Sali sich wieder - und verlieben sich leidenschaftlich ineinander.

Symbolbild zu Gottfried Keller: Romeo und Julia auf dem Dorfe.
Bildlegende: Romeo und Julia heissen bei Gottfreid Keller Vrenchen und Sali. Colourbox

Sechs Wochen liegt Marti im Koma, nachdem ihn Sali mit einem Stein niedergeschlagen hat. Er erwacht als Debiler und wird von der Gemeinde in einem Heim untergebracht. Sein Anwesen wird nun versteigert und binnen zwei Tagen muss Vrenchen das Haus räumen. Da taucht Sali wieder auf. Vrenchen möchte mit ihn noch einen Tag verbringen, bevor sie sich irgendwo als Dienstmagd verdingen muss. Sali verkauft seine Uhr und ersteht aus dem Erlös ein Paar Schuhe für Vrenchen. Zusammen wandern sie in ein Dorf, wo man sie nicht kennt.

Sprecher: Gert Westphal - Produktion: SRF 1994 - Dauer 32‘

Redaktion: Johannes Mayr