Sendungsporträt

Aksel kehrt nach zwanzig Jahren als Investor in sein Heimatdorf zurück, wo er als junger Mann verdächtigt wurde, seine Freundin umgebracht zu haben. Sein Auftauchen reisst alte Wunden auf, denn nicht alle Bewohner glauben an Aksels Unschuld, obwohl er damals freigesprochen wurde.

Vier Personen stehen vor eine Fjord. In den Wolken ist knapp das Gesicht einer fünften Person zu erkennen.

Bildlegende: Die Hauptfiguren von «Lifjord – Der Freispruch» SRF / FremantleMedia

Zwanzig Jahre ist es her, dass in dem kleinen norwegischen Städtchen Lifjord der Teenager Karine brutal ermordet wurde. Der Tat verdächtigt wurde ihr damaliger Freund Aksel, er wurde aber freigesprochen. Kurz darauf verliess er Lifjord und machte in Asien als Geschäftsmann Karriere. In Kuala Lumpur, wo er heute mit seiner Frau und seinem 16-jährigen Sohn lebt, erreicht ihn der Anruf von William, der ihn bittet, in seine Firma Solar Tech, Existenzgrundlage fast aller Bewohner Lifjords, zu investieren. Nach langem Zögern willigt Aksel ein, sich Solar Tech zumindest anzuschauen und fliegt nach Norwegen. Doch Williams Frau Eva, Geschäftsführerin von Solar Tech, gefriert das Blut in den Adern, als sie den potentiellen Investor vor sich sieht; sie und William sind Karines Eltern und Eva hat nie aufgehört zu glauben, dass Aksel der Mörder ihre Tochter ist.

Fest davon überzeugt, Solar Tech seinem Chef zwar zum Kauf vorzuschlagen, dann aber umgehend nach Kuala Lumpur zurückzufliegen, verbringt Aksel ein paar Tage in seiner Heimatstadt und realisiert, dass ihn viele Bewohner Lifjords noch immer für schuldig halten für Karines Tod. Zudem plagt ihn das schlechte Gewissen, als er seine Mutter wiedersieht. Mai-Britt hat sich von dem Schock, dass ihr Sohn ein Mörder sein könnte, nie wieder erholt. Sein Bruder Erik hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach der paranoiden Mutter zu schauen, obwohl er eigentlich längst selber aus Lifjord verschwinden wollte. Schliesslich hält Aksel auch noch eine Frau in Lifjord, die attraktive Forscherin Tonje, die Aksel vor zwanzig Jahren das entscheidende Alibi geliefert hat. Als Aksel beschliesst, für eine Weile in Lifjord zu bleiben und Solar Tech zu kaufen, reisst er viele alte Wunden auf.

Die Dramaserie «Lifjord – Der Freispruch» – im Original «Frikjent» – ist eine Produktion des norwegischen Fernsehkanals TV2, der im gleichen Jahr auch mit der Serie «Occupied – Die Besatzung» auf sich aufmerksam machte und Norwegen neben Dänemark und Schweden als Herkunftsland hochqualifizierter Serien etablierte. In dem Drama spielen unter anderem Nicolai Cleve Broch, Lena Endre, Tobias Santelmann, Henrik Rafaelsen, Anne Marit Jacobsen, Synnøve Macody Lund und Ingar Helge Gimle. Vor allem Anne Marit Jacobsen und Lena Endre sind in Norwegen sehr bekannte Schauspielerinnen. Letztere wurde einst von Ingmar Bergmann entdeckt und am Royal Dramatic Theater in Schweden eingeführt. Krimiliebhaber kennen ihr Gesicht aus den Reihen «Wallander» und «Millenium». Die Hauptfigur Aksel wird vom Norweger Nicolai Cleve Broch gespielt, der mit seiner Rolle im Kriegsfilm «Max Manus» 2008 auch ausserhalb Norwegens bekannt wurde.

Die Episoden von «Lifjord – Der Freispruch» stehen jeweils sieben Tage nach der Ausstrahlung im SRF Player zur Verfügung.

Sendeplatz

SRF zeigt die norwegische Erfolgsserie «Lifjord – Der Freispruch» in Doppelfolgen am Montagabend ab 20:00 Uhr auf SRFzwei.