Aus dem Leben: Der Literaturclub im November

  • Dienstag, 24. November 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. November 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 25. November 2015, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 25. November 2015, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 26. November 2015, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 26. November 2015, 12:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 28. November 2015, 14:05 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Hildegard Keller, Julian Schütt und Philipp Tingler über Monique Schwitter: «Eins im Andern», Billy Hutter: «Karlheinz», Joachim Meyerhoff: «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke», Richard Flanagan: «Der schmale Pfad durchs Hinterland» und Sergej Lebedew: «Menschen im August».

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im November:

Monique Schwitter erforscht die Vergangenheit der Liebe in ihrem Roman «Eins im Andern», Billy Hutter rekonstruiert das Leben eines Unbekannten in den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders. Joachim Meyerhoff schreibt seine eigene Lebensgeschichte fort. In «Der schmale Pfad durchs Hinterland» erzählt der Booker-Preisträger Richard Flanagan von einer Liebe in Zeiten des Krieges.

Und: Sergej Lebedew berichtet vom Russland der neunziger Jahre, den Jahren des grossen Umbruchs.

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Eins im Andern» von Monique Schwitter (Droschl)
  • «Karlheinz» von Billy Hutter (Metrolit)
  • «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» von Joachim Meyerhoff (Kiepenheuer & Witsch)
  • «Der schmale Pfad durchs Hinterland» von Richard Flanagan (Piper)
  • «Menschen im August» von Sergej Lebedew (S. Fischer)

Beiträge

  • «Eins im Andern» von Monique Schwitter (Droschl)

    Sie hat ihre erste Liebe gegoogelt. Nun erfährt sie, dass er tot ist. Petrus, gestorben schon vor vier Jahren. Er hat sich aus dem 8. Stock gestürzt. Eine Frau Anfang vierzig nimmt die Spur ihrer früheren Geliebten auf. Zwölf sind es und sie tragen die Namen der Apostel. Sind es wirklich zwölf? Monique Schwitter hat die eigenwillige Recherche einer Liebesvergangenheit geschrieben, in die sich mehr und mehr die Gegenwart einmischt.

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  • «Karlheinz» von Billy Hutter (Metrolit)

    Ein Leben wird rekonstruiert. Ein Leben aus dem Nachlass, aus der Nachkriegszeit und den Jahren des westdeutschen Wirtschaftswunders. Gegenstände, Fotos, Dokumente private Aufzeichnungen bleiben übrig, als ein Haushalt in Ludwigshafen aufgelöst wird. Der Aktionskünstler und Restaurator Billy Hutter hat sie gefunden und das Leben von Karlheinz erzählt. Ein ungewöhnliches Roman-Debut.

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  • J. Meyerhoff «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» (Kiwi)

    Der Burgschauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff setzt sein grosses autobiografisches Romanprojekt fort. Nach dem Austauschjahr in den USA und der Kindheit auf dem Gelände einer norddeutschen Psychiatrie, zieht er jetzt zu den Grosseltern nach München. Das Unerwartete ist geschehen, die Schauspielschule hat ihn angenommen. Kunst, Komik und Tragik zwischen Probensaal und Grossbürgervilla. Neueste Nachrichten aus dem echten Leben.

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  • «Der schmale Pfad durchs Hinterland» von Richard Flanagan (Piper)

    Eine Eisenbahn von Siam nach Burma. Engländer und Australier in japanischer Kriegsgefangenschaft sollen sie bauen. Das ist die Schlüsselsituation der Geschichte, aber die Handlung dieses mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Romans reicht von den zwanziger bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

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  • «Menschen im August» von Sergej Lebedew (S. Fischer)

    August 1991. Während der Putsch gegen Gorbatschow läuft und Boris Jelzin die Macht übernimmt, findet der Ich-Erzähler das geheime Tagebuch seiner Grossmutter versteckt im Bücherregal. Es erzählt sowjetische und russische Geschichte von der Oktoberrevolution 1917 bis in die jüngste Gegenwart. Die verlorene Geschichte einer Familie und eines Landes.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Leberknödel» von Will Self, Hoffmann & Campe (Julian Schütt) / «Die vielen Tode unseres Opas Jurek» von Matthias Nawrat, Rowohlt (Hildegard Keller) / «Späte Erzählungen in zwei Bänden 1893-1903» von Anton Cechov, Diogenes (Philipp Tingler) / «Das Leben der Mächtigen. Reise zu alten Bäumen» von Zora del Buono, Naturkunden bei Matthes & Seitz (Nicola Steiner)

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