Der Literaturclub diskutiert in neuer Besetzung

  • Dienstag, 30. September 2014, 22:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. September 2014, 22:30 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 1. Oktober 2014, 1:40 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 1. Oktober 2014, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 2. Oktober 2014, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 2. Oktober 2014, 12:40 Uhr, SRF info
    • Samstag, 4. Oktober 2014, 14:05 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Christine Lötscher, Julian Schütt und Philipp Tingler diskutieren im September über Charles Lewinsky: «Kastelau», Charles Jackson: «Das verlorene Wochenende», Dinaw Mengestu: «Unsere Namen», Dave Eggers: «Der Circle» und über Verena Güntner: «Es bringen».

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im September: Charles Lewinskys Roman über einen falschen Film als echte Überlebenshilfe in der Nazizeit, «Kastelau». Die Chronik eines grossen Trinkers im Roman des wiederentdeckten Klassikers Charles Jackson. Den Zusammenprall der Kulturen bei Dinaw Mengestu. Das Sittenbild der modernen Internet-Gesellschaft in «Der Circle» von Dave Eggers und den Roman einer deutschen Szene von unten im Debut von Verena Güntner.

Die Bücher der Sendung sind

  • «Kastelau» von Charles Lewinsky (Nagel & Kimche)
  • «Das verlorene Wochenende» von Charles Jackson (Dörlemann)
  • «Unsere Namen» von Dinaw Mengestu (Kein & Aber)
  • «Der Circle» von Dave Eggers (Kiepenheuer & Witsch)
  • «Es bringen» von Verena Güntner (Kiepenheuer & Witsch)

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Beiträge

  • «Kastelau» von Charles Lewinsky (Nagel & Kimche)

    In Kastelau will eine UFA-Filmcrew 1944 einen Nazi-Propagandafilm drehen. Das Projekt scheitert, als ihr Bus von einer Bombe getroffen wird. Ein Teil der Crew überlebt und führt das Projekt als Fake weiter. Eine Farce beginnt, die das Überleben im Nazi-Reich sichern soll.

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  • «Das verlorene Wochenende» von Charles Jackson (Dörlemann)

    Don Birnam ist Trinker. Fünf Tage ist er allein in seiner Wohnung in Manhattens East Side, 1936. Er trinkt, schwankend zwischen Euphorie und Verzweiflung, Inspiration und Panik. Der Roman über einen Schriftsteller als Trinker ist 1944 zuerst erschienen und eine Wiederentdeckung.

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  • «Unsere Namen» von Dinaw Mengestu (Kein & Aber)

    Der Fremde in einer Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Er stammt aus Äthiopien und er hat ein Studentenvisum. Die Sozialarbeiterin Helen verliebt sich in den Fremden und forscht ihm nach. Was ist mit Isaac? Was ist passiert? Helen trifft auf eine erschütternde Vergangenheit.

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  • «Der Circle» von Dave Eggers (Kiepenheuer & Witsch)

    Mae Holland ist voller Enthusiasmus. Sie ist die Neue im «Circle», dem wichtigsten Internet Unternehmen der Welt. Von Google bis Amazon, die Firma hat sie alle geschluckt, die im Netz von Bedeutung waren. Mae lernt eine neue, schöne Welt kennen. Und sie lernt schnell.

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  • «Es bringen» von Verena Güntner (Kiepenheuer & Witsch)

    Luis ist sechzehn und er will «es bringen»! Ein Bringer will er sein und «es», das ist alles, was zählt in seinem Leben. Kraft und Mut vor allem. Die Höhenangst im 15. Stock überwinden und Mädchen ins Bett bekommen. Das auch. Aber dann ist da noch Milan, der Chef der Gang und die Sache mit Luis` Mutter. Verena Güntners Debut über einen Abstieg.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Tschick», «Bilder deiner grossen Liebe» und «Arbeit und Struktur» von Wolfgang Herrndorf, Rowohlt Berlin Verlag (Nicola Steiner) / «Das Lied des Blutes - Rabenschatten» von Anthony Ryan, Verlag Klett-Cotta (Christine Lötscher) / «Subkultur Westberlin 1979-1989» von Wolfgang Müller, Fundus Verlag (Philipp Tingler) «Tamburinis Buckel» von Michael Maar, C.H. Beck Verlag (Julian Schütt)

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