Deville, Camus, Hart und Gstrein

  • Dienstag, 19. November 2013, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 19. November 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. November 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 20. November 2013, 1:39 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 20. November 2013, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 21. November 2013, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 21. November 2013, 12:40 Uhr, SRF info
    • Samstag, 23. November 2013, 14:10 Uhr, SRF 1

Im November diskutieren Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Ivan Farron über: Patrick Deville: «Pest und Cholera», Albert Camus: «Der Fremde und Der erste Mensch», Maarten ’t Hart: «Unter dem Deich» und Norbert Gstrein: «Eine Ahnung vom Anfang».

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Pest und Cholera» von Patrick Deville
  • «Der erste Mensch» von Albert Camus
  • «Unter dem Deich» von Maarten 't Hart
  • «Eine Ahnung vom Anfang» von Norbert Gstrein

Im «Literaturclub Plus» sprechen die Kritiker über ihre Erinnerungen an Literatur in der Schule.

Beiträge

  • «Unter dem Deich» von Maarten 't Hart

    In einem kleinen Ort in den Niederlanden der 50er Jahre. Die junge Clazien kommt aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitet als Aushilfe in einem Lebensmittelladen. Dort lernt sie Piet kennen, den sie kurz darauf heiratet. Doch als sie den Lehrer Jan kennenlernt, weckt er in ihr Sehnsüchte und Träume - und den Wunsch, aus der Ehe mit Piet auszubrechen.

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  • «Pest und Cholera» von Patrick Deville

    Alexandre Yersin ist 1863 in Aubonne in der Westschweiz geboren. Er war Arzt, Forscher, Seefahrer, Landwirt, Geograph und Mitarbeiter Louis Pasteurs in Paris. 1894 identifizierte er in Hongkong das Pestbazillus und entwickelte den ersten Impfstoff gegen die Pest in China. Patrick Deville zeichnet in seinem neuen Roman das abenteuerliche Forscherleben Yersins nach.

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  • «Der erste Mensch» von Albert Camus

    Am 4. Januar 1960 starb der siebenundvierzigjährige Albert Camus bei einem Autounfall. In seiner Aktentasche wurde ein handgeschriebenes, nicht überarbeitetes Manuskript gefunden. Es handelte sich um seine Autobiografie, die hauptsächlich die Kindheit des Autors beschreibt: Aufgewachsen in einem Armenviertel in Algier mit einer Analphabetin als Mutter, schaffte Albert Camus den gesellschaftlichen Aufstieg nach Paris - bis er 1957 sogar den Literatur-Nobelpreis erhielt. In seiner Autobiographie begibt er sich auf die Suche nach seinem Vater und seiner Herkunft.

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  • «Eine Ahnung vom Anfang» von Norbert Gstrein

    Ein Lehrer entdeckt in einer Zeitung das Foto eines mutmasslichen Terroristen, der verdächtigt wird, im Bahnhof seines Tiroler Heimatstädtchens eine Bombe gelegt zu haben. Er glaubt, in ihm einen ehemaligen Schüler zu erkennen, mit dem er vor etlichen Jahren viel Zeit verbracht hat. Der Lehrer begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und damit auf die Suche nach einem Anfang, als alles noch möglich schien. Rückwirkend stellt er sich die Fragen seines Lebens: nach dem Verhältnis zu seinem Schüler Daniel, nach Schuld und Verantwortung fürs eigene Handeln und nach dem Verlust der Unschuld.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall» von Michaela Karl, Residenz Verlag (Elke Heidenreich) / «La Postérité du Soleil » von Albert Camus, Les Editions de L`Aire und «Le Milieu de l`horizion» von Roland Buti, Editions Zoé (Ivan Farron) / «Albert Camus. Das Ideal der Einfachheit» von Iris Radisch, Rowohlt Verlag (Rüdiger Safranski).

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