McCann, Reza, Lewitscharoff, Mosebach und Heidegger

  • Dienstag, 22. April 2014, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. April 2014, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 22. April 2014, 22:20 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 23. April 2014, 1:40 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 23. April 2014, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 24. April 2014, 4:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 24. April 2014, 12:40 Uhr, SRF info
    • Samstag, 26. April 2014, 14:05 Uhr, SRF info

Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Julian Schütt diskutieren im April über Colum McCann: «Transatlantik», Yazmina Reza: «Glücklich die Glücklichen», Sybille Lewitscharoff: «Killmousky», Martin Mosebach: «Das Blutbuchenfest» und über die «Schwarzen Hefte» von Martin Heidegger.

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im April: Den neuen Roman des grossen irischen Geschichtenerzählers Colum McCann, die Geschichten der meistgespielten Theaterautorin der Gegewanrt, Yasmina Reza, die beiden aktuellen Romane der beiden Büchner-Preiträger und streitbarsten deutschsprachigen Schriftstellern der Gegenwart, Sybille Lewitscharoff und Martin Mosebach, sowie die geheimen, bisher unveröffentlichten Tagebücher des grossen Kritikers der Moderne, Martin Heidegger.

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Glücklich die Glücklichen» von Yasmina Reza (Hanser)
  • «Transatlantik» von Colum McCann (Rowohlt)
  • «Killmousky» von Sybille Lewitscharoff (Suhrkamp)
  • «Das Blutbuchenfest» von Martin Mosebach (Hanser)
  • «Schwarze Hefte (1939-1941)» von Martin Heidegger

Beiträge

  • «Glücklich die Glücklichen» von Yazmina Reza (Hanser)

    Yasmina Reza ist die meistgespielte Theaterautorin der Gegenwart. Ihr Stück «Der Gott des Gemetzels» wurde von Roman Polanski verfilmt. In ihrem aktuellen Buch geht es um Männer und Frauen, die zusammen sein wollen, aber nicht können. Es geht um Einsamkeit in der Ehe, wenn sich die Liebe davon geschlichen hat. Und um die Suche nach dem Glück, das es nicht gibt.

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  • «Transatlantik» von Colum McCann (Rowohlt)

    Colum McCann, der grosse irische Geschichtenerzähler, verwebt drei wichtige Momente in der amerikanischen und irischen Geschichte mit dem Schicksal von vier Frauengenerationen: den Kampf gegen die Sklaverei in den USA, den ersten Nonstop-Transatlantikflug 1919 und die langwierigen Friedensverhandlungen im Nordirland-Konflikt.

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  • «Killmousky» von Sibylle Lewitscharoff (Suhrkamp)

    Die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff ist bekannt für ihre pointierte Meinung. Jüngst sorgte ihre „Dresdner Rede“ für stürmische Debatten im deutschen Feuilleton. In ihrem aktuellen Roman nimmt sie sich nun eines Genres an, das ein breites Publikum anspricht: dem Kriminalroman. Mit einem Protagonisten, der Millionen Liebhaber hat: einer Katze.

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  • «Das Blutbuchenfest» von Martin Mosebach (Hanser)

    Auch der Büchner-Preisträger Martin Mosebach ist als durchaus streitbar, vielmehr „reaktionär“, wie er selber es auch bezeichnet, bekannt. Vor allem, was seine Haltung zur katholischen Liturgie betrifft. Sein aktueller Roman löste jüngst im deutschen Feuilleton eine Realismus-Debatte aus, weil Mosebach in seinem Buch mit ungewöhnlichen Realitätsbrüchen und –verschiebungen spielt.

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  • «Schwarze Hefte (1939-1941)» von Martin Heidegger (Klostermann)

    Gesamtausgabe Band 96: Überlegungen XII–XV, hrsg. von Peter Trawny Dass Martin Heidegger, Autor des epochalen Werkes «Sein und Zeit», Nationalsozialist war, ist bekannt. Dass er auch Antisemit war, das belegen nun seine geheimen Tagebücher. Hat sich der der philosophische Kritiker der Moderne schlechthin damit disqualifiziert?

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Leben wie andere Leute» von Alan Bennett, Wagenbach Verlag (Elke Heidenreich) / «Geistesblitze. Eine andere Geschichte der Philosophie» von Manfred Geiser, Rowohlt Verlag (Rüdiger Safranski) / «Mumin und der Komet» von Lars und Tove Jansson, Reprodukt (Stefan Zweifel) / «Im Erlebensfall» von Adolf Muschg, C.H. Beck Verlag (Julian Schütt)

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