Mord und Totschlag: Das «Literaturclub»-Krimi-Spezial im Oktober

  • Dienstag, 10. Oktober 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 10. Oktober 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 11. Oktober 2017, 1:40 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 11. Oktober 2017, 16:40 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 12. Oktober 2017, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 12. Oktober 2017, 12:45 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. Oktober 2017, 9:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 14. Oktober 2017, 14:05 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und – als Gast – der Musiker und Schriftsteller Sven Regener widmen sich im Oktober mit Haut und Haaren dem Genre Krimi. Diskutiert werden Titel von Ottessa Moshfegh, Jo Nesbø, Jens Henrik Jensen und Jean-Claude Izzo.

«Oxen. Das erste Opfer» ist der Auftakt eines neuen Action-Epos’ aus dem Norden. Der Held des dänischen Autors Jens Henrik Jensen ist ein traumatisierter Elitesoldat, der sich in die Wälder zurückzieht. Dem Norweger Jon Nesbø ist mit «Durst» ein neuer Bestseller geglückt. Darin sucht ein Serienmörder seine Opfer über das Datingportal «Tinder». Die junge US-amerikanische Autorin Ottessa Moshfegh wird von der Kritik für ihren verblüffenden Kriminalroman «Eileen» gefeiert. Und Jean-Claude Izzos «Marseille-Trilogie» gilt bereits als ein Klassiker der Kriminalliteratur.

Gast der Sendung ist der Musiker und Schriftsteller Sven Regener.

Beiträge

  • «Die Marseille-Trilogie» von Jean-Claude Izzo (Unionsverlag)

    Jean-Claude Izzo wurde im deutschsprachigen Raum erst nach seinem Tode bekannt. Doch zählt der 2000 verstorbene französische Bestsellerautor schon heute zu den Klassikern der zeitgenössischen Kriminalliteratur. Er lässt die Leser an seinen Gedanken zum Gang der Welt teilhaben und beschreibt die Düfte seiner Heimatstadt Marseille. Damit fasziniert Izzo auch Menschen, die sonst nie einen Krimi zur Hand nehmen. Kommissar Fabio Montale ist ein kleiner Polizist mit grossem Herzen. Er kämpft für ein Marseille ohne Rassismus. Genauso berühmt ist aber sein Hang zum guten Essen.

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  • «Durst» von Jo Nesbø (Ullstein)

    Jo Nesbø war Profi-Fussballer, Börsenmakler und Popmusiker. Dann wandte er sich dem Schreiben von Thrillern zu und wurde zum meistgelesenen Schriftsteller Norwegens. Die Harry-Hole-Krimis inszenieren Oslo als einen Ort des Schreckens. Nesbøs Verbrechen sind verschreckend brutal, noch düsterer als bei seinen skandinavischen Kollegen Henning Mankell oder Jussi Adler-Olsen. Im aktuellen Schocker «Durst» findet ein Serienmörder seine Opfer über das Dating-Portal «Tinder». Nesbøs Blutrünstigkeit ist nichts für Leser mit schwachen Nerven und wird die Gemüter im «Literaturclub» ganz sicher spalten.

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  • «Eileen» von Ottessa Moshfegh (Liebeskind)

    Ottessa Moshfegh gilt als Nachwuchshoffnung der US-amerikanischen Literatur. Ihr aktueller Roman «Eileen» ist hochgelobt. «Die Welt» beschrieb «Eileen» als eine «Geschichte, die Hitchcock gerne verfilmt, aber in Hollywood nicht durchgekriegt hätte». Heldin Eileen arbeitet in einer Jugendstrafanstalt und ist von Selbsthass geradezu besessen. Sie haust auf einem Dachboden, trägt die Kleider ihrer toten Mutter und dient ihrem schwer alkoholsüchtigen Vater. Durch die Faszination für eine Kollegin wird sie in einen Mord verwickelt. Dieser ermöglicht den Ausbruch aus der hässlichen Vergangenheit.

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  • «Oxen – Das erste Opfer» von Jens Henrik Jensen (dtv)

    «Oxen. Das erste Opfer» ist der Auftakt eines neuen Action-Epos’ aus dem Norden. Jens Henrik Jensen führte in seiner dänischen Heimat die Bestsellerlisten an. Nun wird er auch hierzulande als Erbe Stieg Larssons und dessen «Millenniums-Trilogie» gehandelt. Jensens Held ist ein traumatisierter UN-Elitesoldat, der sich in die Wälder zurückzieht, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Als er auf einem seiner nächtlichen Ausflüge ein Schloss besucht, wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall und gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes.

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