Winterson, Ortheil, Pound, Haller und Mo Yan

Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Hildegard Keller und Rüdiger Safranski diskutieren im März über Jeanette Winterson: «Warum glücklich statt einfach nur normal?», Hanns Josef Ortheil: «Das Kind, das nicht fragte», Ezra Pound: «Die Cantos», Christian Haller: «Der seltsame Fremde», Mo Yan: «Frösche».

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im März: Zwei Emanzipationsgeschichten, in denen die Literatur eine Schlüsselrolle spielt, von Jeanette Winterson und Hanns Josef Ortheil. Das Hauptwerk des Lyrikers und Mussolini-Anhängers Ezra Pound in neuer Übersetzung. Die Geschichte einer Reise in das unbekannte Selbst von Christian Haller. Und der neue Roman des Nobelpreisträgers Mo Yan über eine Hebamme, die in Zeiten der Geburtenkontrolle Leben verhindert hat statt zu schenken.

Wiederholungen Literaturclub:

Mittwoch, 6. März 2013 um 01.40 Uhr auf SRF 1
Mittwoch, 6. März 2013 um 11.00 Uhr auf SRFinfo
Donnerstag, 7. März 2013 um 3.55 Uhr auf SRF 1
Donnerstag, 7. März 2013 um 12.40 Uhr auf SRFinfo
Samstag, 9. März 2013 um 14.00 Uhr auf SRF 1
Sonntag, 10. März 2013 um 10.15 Uhr auf 3sat

«Literaturclub» plus: Wie kamen unsere Kritiker zum Lesen?

Die Kritiker des «Literaturclubs» plaudern aus dem Nähkästchen. (Video) Was waren ihre ersten Leseerfahrungen? Ein persönlicher und heiterer Blick in die Lesebiografien der Kritikerrunde.

Beiträge

  • Jeanette Winterson: «Warum glücklich statt einfach nur normal?»

    Zum zweiten Mal blickt Jeanette Winterson auf ihr Leben zurück: Auf die Adoptivmutter, aus deren Zwängen sie sich früh befreite, auf die leibliche Mutter, die sie sehr viel später trifft. Ein Entwicklungsroman, der die (lebens-)rettende Kraft der Literatur feiert.

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  • Mo Yan: «Frösche»

    Der neueste Roman des Nobelpreisträgers handelt von der Hebamme Gugu, die in der chinesischen Provinz unzähligen Kindern das Leben schenkt. Die es ihnen aber nach Einführung der Geburtenkontrolle auch wieder nimmt, indem sie Abtreibungen durchführt. Erst im Alter wird sie sich ihres Handelns bewusst.

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  • Christian Haller: «Der seltsame Fremde»

    Der Fotograf Clemens Lang begegnet am Flughafen einem merkwürdigen Fremden, der ihn von da an zu verfolgen scheint. Was als Reise zu einer Tagung im Ausland begann, wird immer mehr zu einer Reise ins eigene Selbst, zu einer Begegnung mit dem Unbekannten in sich selbst.

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  • Hanns Josef Ortheil: «Das Kind, das nicht fragte»

    Benjamin Merz, Ethnologe, unternimmt eine Forschungsreise in ein italienisches Städtchen. Gleichzeitig flieht er von einem einsamen Leben und vier übermächtigen älteren Brüdern. Seine Forschungsmethode ist gleichzeitig seine Kunst: mit der speziellen Fragetechnik wird er vor allem bei den Frauen bald zu einem begehrten Gesprächspartner.

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  • Ezra Pound: «Die Cantos»

    Das Hauptwerk des Lyrikers und Mussolini-Anhängers in einer Neuübersetzung, die nun auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist. Zweisprachige Ausgabe.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    Joris-Karl Huysmans; «Monsieur Bougran in Pension»,Friedenauer Presse (Elke Heidenreich) / Hermann Lenz; "Neue Zeit", Insel Verlag (Rüdiger Safranski) / Eberhard Rathgeb, «Kein Paar wie wir», Hanser (Hildegard Keller)