«LIALEH»: Der beste Porno-Filmsoundtrack ever

1974 nahm die amerikanische Funk- und Soullegende am Schlagzeug aka Bernard «Pretty» Purdie den Filmsoundtrack des ersten afro-amerikanischen Pornos auf.
Dieser Heilige Gral des Jazz-Funk' steht seitdem auf den Suchlisten hunderter Plattensammler & DJs auf der ganzen Welt - zu Recht!

Plattencover

Bildlegende: Lialeh Der erste afro-amerikanische Pornosoundtrack von 1974. DJ Pesa

Viele schwarze Musiker nahmen in den 70er Jahren Soundtracks für sogenannte Blaxploitation Filme (Filme von Schwarzen für Schwarze) auf: Isaac Hayes komponierte «Shaft», Curtis Mayfield «Superfly» oder Roy Ayers «Coffy».

Der Schlagzeuger Bernard Pretty Purdie bekam einen Anfrage für die Vertonung des ersten afro-amerikanischen Porno-Filmsoundtacks - und er sagte zu.
Man sieht Purdie auch in der ersten Szene des Films, wie er den Titeltrack performt und dabei von der schwarzen Hauptdarstellerin Lialeh (Jennifer Leigh) umtanzt wird.

Bernard Pretty Purdie ist der «worlds most recorded drummer», also der Schlagzeuger, welcher auf den meisten Tonträgern dieser Welt Schlagzeug spielt. Mit über 2500 Musikern, darunter Aretha Franklin, James Brown oder die Rolling Stones, hat er auf über 4000 Platten zusammen gespielt.

Auktion Platte

Bildlegende: Lialeh OST Kein billiger Spass Musicpriceguide.com

Der Soundtrack zu «Lialeh» ist seine wohl teuerste Platte und verkauft sich teilweise für über 1000 Franken. Das liegt vorallem daran, dass die Platte auf einem kleinen privaten Label namens Bryan Records in einer sehr kleiner Stückzahl gepresst wurde.

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