Für Freiräume sorgen

Die Sterne wecken den Wunsch nach Besinnlichkeit, doch unterschwellige Spannungen können sich ebenso plötzlich wie heftig entladen. Wer für Rückzugsmöglichkeiten sorgt, kann Konflikten vorbeugen.

Rückzug in die Berge.
Bildlegende: Rückzug in die Berge. Keystone

Die Woche beginnt entspannt und geordnet. Der Mond befindet sich in der Jungfrau, dem Zeichen der Planung und Organisation, was heisst, wir kommen mit dem Weihnachtseinkauf und den Vorbereitungen flott vorwärts, und die Stimmung ist im grünen Bereich. Im Lauf der Woche baut sich jedoch ein Spannungsfeld auf. Deshalb sollten wir Stressfaktoren wenn immer möglich ausschalten und für genügend Rückzugsmöglichkeiten sorgen. Erwartungsdruck vertragen wir jetzt gar nicht.

Eine harmonische Konstellation des sanftmütigen Neptun fördert bis und mit Heiligabend die besinnliche Stimmung. Schwieriger wird es am Weihnachtstag, am Mittwoch: Unter dem angespannten Halbmond liegen die Nerven schnell blank, gleichzeitig sorgt der unberechenbare Uranus für impulsive Reaktionen. Gut möglich also, dass wir plötzlich die Flucht ergreifen und unser Weihnachtsprogramm umstellen.

Viel Schwung für den Endspurt

Mit der Arbeit kommen wir in dieser Woche zügig vorwärts und können sehr viel auf die Reihe kriegen. Es ist sogar möglich, dass sich noch ganz unverhofft neue Perspektiven eröffnen und gute Gelegenheiten bieten. Die Gunst der Sterne können wir vor allem auch nutzen, um Beziehungen zu pflegen oder gemeinsam mit anderen neue Ideen zu entwickeln. An kreativen Ideen fehlt es nicht, und der Tatendrang ist ebenfalls gross. Richtig locker läuft es aber nur, wenn wir auch Freude am Arbeiten haben bzw. wenn wir die Woche freiwillig zum Arbeiten nutzen. Auf Druck, Stress und Zwang reagieren wir nun äusserst allergisch. Der rebellische Uranus dominiert am Sternenhimmel, was bedeutet, dass wir uns gegen alles und jedes wehren, das  uns in irgend einer Form einschränkt.

Viel Zeit für die Liebe reservieren

In der Liebe brauchen wir insofern Freiraum, als wir jetzt nicht zu halbherzigen Kompromissen aufgelegt sind; uns also nicht auf etwas einlassen mögen, das nicht ganz den eigenen Bedürfnissen entspricht. Wenn wir in einer Beziehung Druck erleben und uns eingeengt fühlen, kommt es über Weihnachten fast sicher zu einem Eklat. Das heisst aber nicht, dass wir alleine sein wollen ganz im Gegenteil! Der Wunsch nach Nähe und Zuwendung ist sehr gross, doch es muss harmonisch sein, sonst sind wir lieber allein. Die Liebesgöttin Venus ist seit Samstag rückläufig. Deshalb möchten wir jetzt am liebsten alles nachholen, was wir in letzter Zeit in der Liebe verpasst haben. Dafür brauchen wir natürlich möglichst viel Zeit und am besten ein ruhiges Plätzlein mit unserem Schatz.

Autor/in: Monica Kissling alias Madame Etoile, Redaktion: Monica Kissling alias Madame Etoile