In der Zwickmühle

Spekulationen und Gerüchte können sich jetzt regelrecht überschlagen. Mit Jupiter dominiert in dieser Woche der grösste Planet des Sonnensystems den Sternenhimmel. Da wird vieles zu einer grossen einer Sensation oder zu einem grossen Skandal.

Schachspieler sind geübt, sich aus Zwickmühlen zu lösen.
Bildlegende: Schachspieler sind geübt, sich aus Zwickmühlen zu lösen. Keystone.

Die hohe Kunst besteht darin, herauszufinden, was wirklich an einer Geschichte dran ist. Gesicherte Informationen gibt es nämlich kaum. Neben grossen Geschichten beschäftigen uns nun auch grosse Gefühle - und vor allem: widersprüchliche Gefühle.

Obwohl der Wunsch nach Harmonie sehr gross ist, können wir uns jetzt heftig ereifern: hauptsächlich über Ungerechtigkeiten, unsinnige Vorschriften, Regeln und Gesetze sowie grundsätzlich über alles, was unseren persönlichen Freiraum einschränkt. Wenn wir uns nicht im Tonfall vergreifen, haben wir sehr gute Chancen, mit berechtigten Anliegen Gehör zu finden. Es wird aber auch Fälle geben, in denen sich die Fronten bis Ende Woche total verhärten.

Deal oder no deal?
Im positiven Fall bekommen wir jetzt ein attraktives Angebot und können eine Chance ergreifen. Wenn jedoch etwas klingt wie ein Sechser im Lotto, lohnt sich eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. So können wir erkennen, wo uns zu viel versprochen wird.

Jupiter, auch bekannt als Planet der unbegrenzten Möglichkeiten, eröffnet uns vielleicht gleich mehrere Möglichkeiten. Das ist erfreulich, doch mit zunehmender Wahl kann bekanntlich auch die Qual einhergehen. Mit Entscheidungen tun wir uns im Moment schwer.

Wir schwanken gewissermassen zwischen Mutlosigkeit und Uebermut; sind im Zweifel, und wenn wir uns dann doch entscheiden, machen wir es womöglich bald wieder rückgängig. Wir haben jetzt schlicht keinen Plan. Da ist es hilfreich, wenn wir zuerst einmal herausfinden, ob es überhaupt nötig ist, dass wir sofort entscheiden. Wenn nicht, warten wir besser.

Aufbrechende Leidenschaften
Die Liebessterne bringen auf den ersten Blick vor allem eines: ein übergrosses Harmoniebedürfnis. Für den Hausfrieden tun wir jetzt fast alles. Trotz intensivem Bedürfnis nach Nähe und viel positivem Denken können wir aber nicht zu allem „Ja und Amen sagen.

Die Liebessterne bringen nämlich unterschwellige Differenzen ans Licht, und das nicht nur mit voller Intensität, sondern unter Umständen auch sehr überraschend quasi aus heiterem Himmel. Schon ab Mittwoch stehen wir im Bann des nahenden Vollmonds. Bedürfnisse, die wir unterdrückt haben, drängen ins Bewusstsein, und wir spüren, dass wir sie leben wollen. Der Vollmond vom Wochenende ist dann sehr intensiv und kann für Beziehungen sogar einen Wendepunkt bedeuten.

Autor/in: Monica Kissling alias Madame Etoile