Mit dem Herzen schauen

In dieser Woche lässt sich nichts planen, dafür aber vieles erspüren, sagt Madame Etoile. 

Das Wesentliche spielt sich zurzeit hinter den Kulissen ab
Bildlegende: Das Wesentliche spielt sich zurzeit hinter den Kulissen ab Colourbox

Mit dem heutigen Neumond versammeln sich insgesamt sieben Gestirne im sensitiven Sternzeichen Fische: Das ist sehr speziell und auch selten!

Wir lassen uns jetzt sehr stark von unseren Fantasien, Hoffnungen oder Befürchtungen leiten, doch diese haben mit der Realität nicht immer viel zu tun. Wir leben jetzt in unserer eigenen Welt, die für andere nur beschränkt zugänglich ist. Weil der Kommunikationsplanet Merkur rückläufig ist, können wir uns auch nicht so klar ausdrücken und werden vielleicht missverstanden.

Im Gegenzug bieten die Sterne aber hervorragende Voraussetzungen, um unser Inneres zu erkunden. Welchen Traum möchten wir noch verwirklichen? Was macht wirklich Sinn? Und wer bzw. was kann uns inspirieren? Jetzt können wir herausfinden, wie wir mehr Freude ins Leben bringen können! Und wenn uns nichts einfällt, machen wir am besten jemand anderem eine Freude.

Unübersichtliche Lage

Bloss keine Hektik und keinen Aktivismus! Das ist der wichtigste Rat für die kom-menden Tage. Wenn der Mars und der Mond morgen in den stürmischen Widder wechseln, haben wir vielleicht plötzlich das Gefühl, wir müssten sofort entscheiden und sofort handeln.

Doch wer jetzt loslegt, begibt sich auf eine rasante und gefährliche Fahrt durch den Nebel. Es ist nämlich so ziemlich alles unklar, was unklar sein kann - und vor allem ist alles viel komplexer, als wir meinen.

Das Wesentliche spielt sich zurzeit hinter den Kulissen ab nicht nur in Rom im Konklave, sondern auch in den Unternehmen. Da werden im Hintergrund die Karten neu gemischt und Macht-konflikte ausgetragen. Wo das hinführt, lässt sich im Moment überhaupt nicht abse-hen. Die Sterne sind auf jeden Fall für grössere Ueberraschungen gut es kommt also sicher anders, als wir es erwarten.

Im Reich der Sinne

Die Liebessterne bringen sehr viel Intenstität und Spannung, stiften aber auch viel Verwirrung. Entweder wissen wir selber nicht, was wir wollen, oder der Partner sen-det widersprüchliche Signale aus, die wir dann möglicherweise falsch interpretieren.

Unter den ambivalenten Sternen sind wir hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach intensiver Nähe, berauschender Erotik und verzehrender Leidenschaft; gleichzeitig haben wir aber Angst, uns zu verlieren und in eine seelische Abhängigkeit zu geraten.

Das kann zu abenteuerlichen Wirrungen führen: zu spontanen Annäherungen und wilden Affären wie auch zu plötzlichen Flucht- und Befreiungsaktionen. Wir sind gewissermassen die Sklaven unserer Sehnsüchte auch von denen, die uns bisher unbekannt waren.

Autor/in: Monica Kissling alias Madame Etoile