Wenn Tote abstimmen

Wahlen und Abstimmungen: In der direkten Demokratie werden wir immer wieder an die Urne gebeten. Seit einigen Jahren können wir schriftlich abstimmen und wählen. Was passiert aber mit der Stimme einer Person, die zwischen Abgabe der Stimme und dem Abstimmungssonntag verstirbt?

Ein Stimmcouvert wird in einen gelben Briefkasten geworfen.
Bildlegende: Die briefliche Stimmabgabe ist beliebt. Keystone

Die «Mailbox» hat bei der Bundeskanzlei nachgefragt. Entscheidend sind die fünf Tage vor der Abstimmung. Verstirbt jemand in dieser Zeit, weiss das Stimmregister, welches die stimmberechtigten Einwohner führt, nichts davon. In diesem Fall könnte ein stimm- und wahlberechtiger Bürger Beschwerde führen.

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Regula Zehnder