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Corona-Help für Eltern Genau hinschauen - Biodiversität erleben mit Kindern

Die Schulen sind geschlossen, die Kinder bleiben Zuhause und draussen erwacht der Frühling. Hier gibt es täglich Tipps, wie Eltern während der ausserordentlichen Lage mit ihren Kindern die Natur entdecken können. Wichtig: Die Vorschriften des Bundes sind dabei immer einzuhalten.

Bitte beachten:

Während der Bund von Besuchen auf Spielplätzen abrät und Schwimmbäder und Zoos geschlossen haben, ist die Natur auch in dieser speziellen Zeit ein spannendes Thema. Unsere Tipps eignen sich für Erwachsene mit einem Kind oder mehreren Kindern. Man kann sie im Garten, auf dem Balkon, auf der Wiese vor dem Block oder im Wald umsetzen. Viele sogar in einer Wohnung. Sie schaden weder Pflanzen noch Tieren, solange die Eltern ihren Kindern Respekt vor der Natur vermitteln.

Ein solcher Artikel erscheint nun wöchentlich und beinhaltet für jeden Schulwochentag eine Inspiration für Eltern und ihre Kinder.

Genau hinschauen (23.-29. März)

1. Ausmalbild

Wer hat da alles auf der blühenden Wiese zusammengefunden? Das Ausmalbild zum Ausdrucken gibt es hier im PDF-Format.

Kind malt Bild aus
Legende: Die 5-jährige Nora malt sorgfältig das Wimmelbild zum Thema Biodiversität aus. SRF

Fotos der ausgemalten Bilder könnt ihr bis am 5. April auf missionb@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster mit Vorname und Alter des Kindes einschicken. Eine Auswahl der Bilder werden wir dann in diesen Artikel integrieren. Schickt das Bild zum Beispiel auch den Grosseltern per Post, Mail oder SMS, die freuen sich bestimmt.

Einige Bilder wurden bereits eingeschickt. Hier könnt ihr sie euch ansehen.

2. Naturtagebuch

Erklärt ein leeres Buch, Heft oder einen Ordner zu eurem persönlichen Naturtagebuch. Ihr könnt den Einband nach Lust und Laune bemalen, bekleben oder sonst irgendwie dekorieren. Auch im Innern des Tagebuchs sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Junge malt Blumen und Blätter in sein Naturtagebuch.
Legende: Der 9-jährige Siro bemalt sein Naturtagebuch mit draussen gefundenen Blumen und Blättern. SRF

Ihr könnt das Naturtagebuch auch inspiriert durch die hier vorgestellten Tipps führen und Erlebnisse dokumentieren. Wer mag, kann die erste Seite gleich schon mit dem Ausmalbild von gestern bekleben.

3. Veränderungen in der Natur beobachten

Gerade jetzt im Frühling, wo die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, verändert sich vieles in der Natur. Blumen beginnen zu blühen und an den Bäumen wachsen Knospen, die sich später zu Blättern entfalten. Wie sich Pflanzen während des Jahres entwickeln ist eine eigene Wissenschaft. Sie nennt sich Phänologie. Sucht euch einen Baum oder einen Busch in eurer Nähe aus, vielleicht sogar einen, den ihr vom Fenster aus gut sehen könnt. Schaut ihn euch etwa zwei Mal pro Woche etwas genauer an und beobachtet über die Zeit hinweg, wie er sich verändert.

Wer Gefallen an dieser Art der Naturbeobachtung findet, kann beim Citizen Science-Projekt PhaenoNet, Link öffnet in einem neuen Fenster mitmachen und seine Beobachtungen online eintragen.

4. Natur einrahmen

Wer genau hinschaut, findet in der Natur viele schöne Details. Geht mit einem leeren Bilderrahmen nach draussen und sucht nach Sujets, die euch besonders auffallen und rahmt sie ein. Es ist erstaunlich, wie das Auge so auch auf die kleinen und grossen Schönheiten der Natur geschult wird.

Fotos von euren eingerahmten Naturbildern könnt ihr bis am 5. April auf missionb@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster mit Vorname und Alter einschicken und hier später eine Auswahl der eingesendeten Bilder bewundern. Auch Eltern dürfen ihre Bilder einsenden.

5. Naturbingo

Geht mit Block und Stift nach draussen und macht ein bestimmtes Gebiet zu eurem Spielfeld. Malt ein Raster mit beliebig vielen freien Feldern auf den Block. Ein Spieler bewegt sich frei auf dem Spielfeld und notiert oder zeichnet in diese Felder Dinge, die im besonders auffallen. Zum Beispiel eine bestimmte Blume, einen umgestürzten Baumstamm, einen abgenagten Tannenzapfen oder ein Vogelnest. Dann bekommt der zweite Spieler den Block und macht sich mit dem ausgefüllten Bingo-Raster auf die Suche. Sobald er etwas Gesuchtes entdeckt hat, kann er dieses Feld durchstreichen. Nachdem alles gefunden worden ist, könnt ihr die Rollen tauschen.

Wer will, kann das Gefundene Zuhause googeln und erfährt so eine ganze Menge über Tier- und Pflanzenarten. Sofia und Greta haben zum Beispiel gelernt, dass die Pilze am Baum wirklich Baumpilze heissen und die gesehenen weissen Blümchen den Namen Buschwindröschen tragen.

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SRF

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