Erol Sander als Mehmet Özakin

Kommissar Mehmet Özakin gibt bei der Aufklärung der Fälle der Mordkommission Istanbul alles: Er scheut vor keiner brenzligen Situation zurück und greift auch einmal zu unkonventionellen Mitteln, um die Ermittlungen voranzutreiben. Dabei ist der smarte Kommissar stets ein perfekter Gentleman, der nie die Nerven verliert. Ruhe findet Özakin zu Hause bei seiner Ehefrau Sevim, die er über alles liebt und sehr gerne bekocht. Zu seinem Kollegen Mustafa Tombul hat Mehmet ein besonders freundschaftliches Verhältnis, auch wenn er ihn gerne mal auf den Arm nimmt.

Der Schauspieler

Urçun Salihoğlu alias Erol Sander kam 1973 als Fünfjähriger mit Mutter und Schwester aus der Türkei nach Deutschland. Den Künstlernamen Erol Sander wählte er in späteren Jahren, da sein türkischer Name schwierig auszusprechen ist. Nach einem Studium der Wirtschafts- und Politikwissenschaft jobbte er als Fotomodel und begann Schauspielunterricht zu nehmen. Auf dem Bildschirm war Sander erstmals 1997 in der französischen Fernsehserie «Paradis d’enfer» zu sehen. Im deutschen Fernsehen debütierte er 1999 als türkischstämmiger Fernsehkommissar in «Sinan Toprak» und sein Hollywood-Debüt gab er 2004 in Oliver Stones «Alexander» in der Nebenrolle des Prinzen Pharnakes. Er spielte in diversen deutschen Fernsehfilmen und war erstmals 2008 als Kommissar Özakin in «Mordkommission Istanbul». Daneben spielt er auch Theater und war bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg zwischen 2007 und 2013 als Winnetou engagiert, wo seine Auftritte alle Zuschauerrekorde brachen.