«Müslüm TV» vom 1.7.2017

Staffel 1, Folge 1

Müslüm, der Süperimmigrant, erhält von SRF den Auftrag, mit seinem hochpotenten Fernsehprogramm die kulturellen Mauern zwischen Migranten und Schweizern niederzureissen.

Damit auch die ausländischen Zuschauer in der Schweiz wieder SRF schauen, fährt Müslüm mit seinem Wohnwagen kreuz und quer durchs Land. Auf seinen Stopps versucht er, die Welt der Migranten und die Traditionen der Schweizer mit Blick durch die Integrationsbrille zu entschlüsseln. In Folge 1 bekommt Müslüm seinen Auftrag und arbeitet sich ins Fernsehbusiness ein. Dass dabei noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, merkt er schnell.

Nachdem die Chefetage bei SRF realisiert hat, dass vor allem die Ausländerinnen und Ausländer kein Schweizer Fernsehen schauen, wenden sie sich an den einzigen Mann, der es hierzulande schafft, eine Brücke zwischen In- und Ausländern zu schlagen: Süperimmigrant Müslüm erhält den Auftrag, SRF für Ausländer attraktiv zu machen.

Der Fernsehneuling macht sich in Folge 1 zunächst mit den Eigenheiten des Mediums Fernsehen bekannt und lernt SRF von innen kennen. Für den impulsiven Macho vom Bosporus wird aber schnell klar, dass «sein» Fernsehen keinesfalls den SRF-Groove haben darf.

Seine erste Reportage in Basel endet daraufhin aber in einem Fiasko. Müslüm sieht ein, dass er seinen Auftrag viel schweizerischer angehen muss – mit System. In der Folge bucht er einen Kommunikationscoach und testet das Erlernte gleich auf der Strasse. Er besucht ein Ausländerquartier in Bern und führt eine Marktanalyse direkt im Wohnzimmer seiner Zielgruppe durch. Müslüm ist nun bereit für seine erste richtige Reportage. Doch was haben sexy Leute mit einem berühmten Frühlingsfest in Zürich zu tun?