«In der Februarkälte gefriert sogar das Thermometer»

Einen «ghörige Winter» sagt Karl Hediger aus Küssnacht a. Rigi voraus. Unter «ghörig» versteht der Naturmensch – wie er bei den Muotathaler Wetterpropheten heisst – einen richtigen Winter mit viel Schnee.

Ein bärtiger Mann mit Filzhut.
Bildlegende: Der Muotathaler Wetterprophet Karl Hediger posiert waehrend dem Jahresausflug der Wetterpropheten auf der Klewenalp im Kanton Nidwalden. keystone

Schon ab Mitte November gibt es gemäss Hediger Schnee, gesamthaft rauhes, trübes und «ghudlets» Wetter. Die Sonne habe nicht viel zu lachen, heisst es in seinen Prognosen. Nach einem recht milden Dezemberanfang komme ein gewaltiger Wintereinbruch und ein sehr kalter Heiligabend (24. Dezember) mit Schneeflocken.

Im Januar schneie und «guchse» es weiter, ist die Meinung von Karl Hediger. «Sessellifte werden stillstehen, da diese mit Schnee aufgebockt sind», macht er den Wintersportorten fast ein wenig Angst. Dafür aber gibt es laut Hediger ab Mitte Januar Ski- und Langlaufwetter wie schon lange nicht mehr. Im Februar bleibe das Wintersportwetter ähnlich, mit mehr Wärme und weniger Schnee. Genau wissen will er es für den 26. Februar: «Es ist so kalt, dass das Thermometer gefriert.»

Im März taue es bis Mitte Monat mit Regen und Wind, heisst es in den Prognosen vom «Naturmensch». Für die ersten zehn Apriltage sagt er noch einmal Schneeschauer voraus, aber auch etwas Sonne. «An Ostern ist fast Badewetter», lautet die mutige Prognose von Karl Hediger – und: «Die Schoggihasen werden wegen der Hitze immer kleiner.»

Autor/in: Kurt Zurfluh, Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Kurt Zurfluh