Afrika auf Schellack

Seit den 1920er Jahren waren westliche Schallplattenfirmen in Afrika aktiv. Diese sogenannten «Native Records» waren nicht für ein weisses europäisches Publikum bestimmt, sondern für die einheimische Bevölkerung, der die Schellackplatten samt Grammofonen verkauft wurden.

Seit den 1920er Jahren waren westliche Schallplattenfirmen in Afrika aktiv. Firmen wie His Masters Voice und Odeon brachten Musiker nach Europa, um mit ihnen Einspielungen zu machen, oder schickten Toningenieure nach Afrika, um dort vor Ort lokale Musiker aufzunehmen.

Diese Schellackplatten - sogenannte «Native Records» - waren nicht für ein weißes europäisches Publikum bestimmt, sondern wurden nach der Herstellung wieder nach Afrika verschifft und dort an die einheimische Bevölkerung verkauft, zusammen mit aufziehbaren Grammofonen.

Christoph Wagner stellt diese Aufnahmen vor und gibt einen faszinierenden Einblick in die fast unendliche Vielfalt afrikanischer Musikstile.

Erstsendung am 9. 9. 2011.

Autor/in: Christoph Wagner