«Die eigene Stimme finden»: Die israelische Sängerin Yasmin Levy

Die israelische Sängerin Yasmin Levy hat ein ambitioniertes Ziel: Sie will die sephardische Musiktradition am Leben erhalten, die Lieder, die einst ihr Vater aufgespürt und festgehalten hat. Kein einfaches Unternehmen, denn immer wieder muss sie dafür Kritik einstecken.

Die israelische Sängerin Yasmine Levy bei einem Konzert.
Bildlegende: Haucht dem sephardischen Erbe neues Leben ein: Yasmine Levy. Imago

Yasmin Levys Start ins Musik-Business war fulminant: Ihr erstes Album «Romance & Yasmin» bringt ihr im Jahr 2005 eine Nominierung von BBC World Music als beste Newcomerin. Trotz Erfolg: lange Zeit schwebt der verstorbene Vater und das grosse Erbe wie ein dunkler Schatten über der israelischen Sängerin, bis sie sich emanzipieren kann und ihren eigenen Weg findet. Yasmin Levy singt in der jüdisch-spanischen Sprache Ladino und revitalisiert das Erbe mit zum Beispiel mit andalusischem Flamenco und macht es damit einem großen Publikum zugänglich.

Marlene Küster hat die israelische Sängerin zum ersten Mal vor sieben Jahren zum Interview getroffen und nun sehen sich die beiden wieder. Was hat sich in ihrem Leben verändert?

Erstausstrahlung: 16.01.15

Redaktion: Marlene Küster