Eine arabische Erfolgs-Story in Israel: die Mizrahi-Musik

Mizrahi-Musik? So etwas hätte es eigentlich gar nicht geben dürfen. Wenigstens wenn es nach dem Israelischen Staat gegangen wäre.

Sängerin Sarit Hadad singt im Scheinwerferlicht.
Bildlegende: «Baby Can I Hold You» – in einer Mizrahi-Version von Sarit Hadad. Wikimedia

Die «Mizrahi Music», die Musik der Juden, die nach der Staatsgründung 1948 aus Ländern wie Marokko, Syrien oder dem Irak einwanderten, war sehr ungern gesehen, denn diese arabischen Rhythmen und Tonleitern, das war die Musik des Feindes. Nichts, was eine so junge Nation am Radio gespielt haben möchte.

Gleichwohl konnte kein Boykott verhindern, dass die Mizrahi-Musik immer populärer wurde und sich zu einem wichtigen Teil der israelischen Musik-Kultur mauserte. Warum und wie, das erklärt die Filmemacherin und Mizrahi-Expertin Dalit Arnold in Musik der Welt mit Jodok Hess.

Erstausstrahlung: 24.04.15

Redaktion: Jodok Hess