Entdecken und Vermarkten: Ware Weltmusik

Damit das westliche Publikum Musik aus Afrika, Asien und Lateinamerika und Osteuropa hören kann, braucht es Musikkennerinnen und -kenner mit einem guten Riecher und einem guten Geschäftssinn.

Früher bedeutete das: Tausende von Kilometer mit dem Tonbandgerät durch unbekannte Länder fahren. Heute bedeutet das auch: googlen.

In den 1960er Jahren als es den Begriff «Weltmusik» noch gar nicht gab kurvten der Schweizer Musikethnologe Marcel Cellier und seine Frau Cathrine kreuz und quer durch Südosteuropa, sammelten unbekannte Musik und veröffentlichten sie auf dem eigenen Label «Disques Cellier».

Mit der Globalisierung, dem Internet und riesigen Weltmusik-Messen wie der WOMEX hat sich das Aufspüren und Vermarkten von Weltmusik verändert. Theresa Beyer fragt in Musik der Welt: Wie kommen Labelbetreiberinnen, Journalisten und Konzertveranstalterinnen heute zu ihren musikalischen Schätzen?

(Erstausstrahlung: 07.02.14)

Autor/in: Theresa Beyer