Urwald-Mathematik und Pygmäen-Pop – Klänge aus dem Regenwald

Was verbindet Herbie Hancocks «Watermelon Man» mit Madonnas Album «Bedtime Stories» und dem zeitgenössischen Komponisten György Ligeti? Der zentralafrikanische und kongolesische Regenwald.

Pygmäen beim Musizieren.
Bildlegende: Ihre Musik ist die «Stimme des Waldes» eine tiefe Verbeugung vor diesem Lebensraum: die Pygmäen. reuters

Dort leben die Pygmäen mit ihrer einzigartigen Musikkultur und polyphonen Stimmkunst, die Künstler, Musiker und Forscher fasziniert, inspiriert und auch irritiert.

Für die Pygmäen ist der Wald nicht einfach nur Umwelt. Sie leben im wahrsten Sinne des Wortes im Einklang mit der Natur. Ihre Musik ist die «Stimme des Waldes» eine tiefe Verbeugung vor diesem Lebensraum, der Lunge unseres Planeten.

Autorin Jenny Fuhr entdeckt die magische Kraft des «Gesang des Waldes», trifft Aka Pygmäen aus dem Kongo und verfolgt die vielfältigen Reisen dieser Musik durch die internationalen Genres: inspiriert, kopiert, imitiert oder variiert. Vom Jazzgesang über Technopop und Partyfunk bis hin zu zeitgenössischen Klavieretüden.

Erstausstrahlung: 20.03.15

Redaktion: Jenny Fuhr