Klaus Huber erinnert sich

Klaus Huber ist ein Suchender. Abseits der Avantgarde entwickelte der Schweizer Komponist nach 1950 eine Musiksprache, die progressiv geblieben ist. Ein Rückblick auf Leben, Werk und Weggefährten aus Anlass seines 90. Geburtstags.

Portrait des Schweizer Komponisten Klaus Huber, aufgenommen am 22. Maerz 2010 im Radiostudio DRS in Zuerich.
Bildlegende: Klaus Huber 2010 im Radiostudio Zürich. Er wird dieses Jahr 90 Jahre alt. keystone

Klaus Huber geniesst als Komponist und Kompositionslehrer internationale Anerkennung. Mit seinem politischsten Werk (dem Oratorium «ErniedrigtGeknechtetVerlassenVerachtet») positioniert er sich 1982 erneut als Kritiker des Eurozentrismus und als Christ, der auch Marxist ist.

Die musikalischen Mittel Hubers engagierter Musik sind dabei ungnädig progressiv bis ins Alterswerk. Hier findet sich eine neue intervallische Sprache, aufbauend auf Dritteltönen und arabischen Modi. Der polykulturelle Ansatz seiner Musik fusst auf der Prägung als Geiger.

Im Gespräch mit Corinne Holtz erinnert sich Klaus Huber an Menschen, denen er verdanke, was er heute sei. Dazu zählen der Taufpate und Kompositionslehrer Willy Burkhard, die Geigerin und Pädagogin Stefi Geyer, der Kontrabassist und Freund Fernando Grillo.

Gespielte Musik

Redaktion: Corinne Holtz