Mischa Käser - Musik ohne falschen Tiefsinn

Der Schweizer Komponist Mischa Käser hat eine Vorliebe für Besonderes. Wenn er Texte vertont, dann kaum je einen Klassiker, lieber jemanden wie den schizophrenen Lyriker Ernst Herbeck.

Inspiration kann aber auch das Visuelle sein, so etwa die Photographien von Henry Cartier Bresson, die Mischa Käser im Kunsthaus Zürich gesehen hat.

Oder das Wetter draussen. Im November im Tessin schaute er in den Nebel hinaus, entstanden sind aus diesem visuellen Eindruck in Käsers Klangsprache: sich verformende Klangschwaden. Der Titel «Nebul» verweist auf das althochdeutsche Wort für Nebel.

Was erst klar erschien, verrückt der Komponist hin zum Undeutlichen. Womit er seine ZuhörerInnen immer wieder aus der Reserve zu locken versteht.

Gespielte Musik

Autor/in: Thomas Adank