Zurückgekommen, um zu bleiben: Experimentelle Musik in Belgrad

Experimentierfreudige Musikerinnen und Musiker haben es nicht leicht in Belgrad: es fehlt an Kulturförderung, Vernetzung, etablierten Institutionen und einer zeitgemässen Hochschulausbildung.

Blick über Belgrad.
Bildlegende: Blick über Belgrad. Flickr/Backkratze

Doch der Gitarrist und Komponist Igor Cubrilovic, die Soundkünstlerin Svetlana Maras, die Komponistin Teodora Stepancic und die Harfenistin Milana Zaric nehmen das Ruder selbst in die Hand: sie schliessen sich zu Kollektiven zusammen, gründen Ensembles und machen so Sound Arts, experimentelle und improvisierte Musik in Belgrad hörbarer.

Sie eint aber nicht nur ihre Leidenschaft für das musikalische Experiment: nach ihren Lehr- und Wanderjahren in Den Haag, Helsinki und Genf haben sich alle vier entschieden, in ihre Heimat Belgrad zurück zu kehren.

Wie kann sich ihre musikalische Prägung im Ausland in den neuen kreativen Freiräumen der serbischen Metropole entfalten? Und welche Chancen und Herausforderungen liegen vor der jungen Szene? Eine Reportage von Theresa Beyer.

Gespielte Musik

Autor/in: Theresa Beyer