Aus Ascona: Mozarts sinfonisches «Testament»

Man kann sich zu stark auf die Tradition stützen – oder sich auch zu fest davon entfernen, meint Dirigent Jérémie Rhorer. Und so sucht er den Weg dazwischen, geleitet von der Frage: Was wollte der Komponist aussagen?

Dieser Komponist ist für den jungen Franzosen schon seit geraumer Zeit Mozart. Mit den Sinfonien und Opern hat er sich so vertraut gemacht, zusammen mit dem von ihm gegründeten «Cercle de lHarmonie», dass er sich nun an Mozarts sinfonisches «Testament» wagen kann: An die drei letzten, grossen Sinfonien. Und auch wenn jemand nicht die interpretatorischen Extreme sucht: Die Spannung wächst aus der Musik selber.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 «Jupiter»

Le Cercle de l'Harmonie
Jérémie Rhorer, Leitung

Konzert vom 3. Oktober 2016, Chiesa Collegio Papio, Ascona (Settimane musicali di Ascona)

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