«Bilder aus dem Osten» – mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja

Die Weltklasse-Geigerin Patricia Kopatchinskaja ist ein musikalisches Energiebündel sondergleichen und wandelt bei ihren Auftritten gerne auf ungewohnten Pfaden. 

Patricia Kopatchinskaja stammt aus einer moldawischen Musikerfamilie.
Bildlegende: Patricia Kopatchinskaja stammt aus einer moldawischen Musikerfamilie. Keystone

Ein originelles Programm spielte sie 2013 bei den Schwetzinger Festspielen: Ein klassisches Konzert, das schon mal wie improvisiert klingen kann und das die Luft der osteuropäischen Volksmusik atmet.

Patricia Kopatchinskaja stammt aus einer moldawischen Musikerfamilie, und sie steht hier nicht nur mit ihrem Vater, dem Cymbal-Spieler Viktor Kopatchinsky auf der Bühne, sondern auch mit der Pianistin Polina Leschenko. Im musikalischen Dialog mit den beiden ist denn auch zu hören, dass zwischen dem Folklore-Instrument Cymbal und dem klassischen Klavier doch so manche klangliche Gemeinsamkeit besteht.

Das Programm:

George Enescu: Ménétrier, aus «Impressions denfance» op.28
Béla Bartók: Sechs rumänische Volkstänze Sz 56
György Kurtág: Acht Duos für Violine und Cimbalom op.4
Maurice Ravel: Tzigane
György Kurtág: Acht Stücke aus «Zeichen, Spiele und Botschaften» und «Kafka-Fragmente» op.24
Trad.: Doina und Hora
George Enescu: Sonate für Violine und Klavier Nr.3 a-Moll op.25 «Dans le caractère populaire roumain»

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Polina Leschenko, Klavier
Viktor Kopatchinsky, Cimbalom

Konzert vom 08.05.13, Mozartsaal, Schwetzingen

Redaktion: Norbert Graf